Zwischen Tarp und Schleswig : Video: Pkw brennt aus – kilometerlanger Stau auf der A7

Ein Autofahrer hat Probleme mit seinem Wagen. Kurz nachdem er an den Seitenstreifen fährt, steht der Pkw in Flammen.

shz.de von
08. Mai 2015, 13:05 Uhr

Tarp | Am Freitag Vormittag bemerkte ein Autofahrer auf der A7 zwischen Tarp und Schleswig, dass etwas mit seinem Fahrzeug nicht stimmt. Er fuhr auf den Seitenstreifen der Autobahn. Minuten später stand der Chrysler PT Cruiser bereits in Vollbrand. Der Fahrer konnte sich und eine Tasche noch rechtzeitig in Sicherheit bringen und den Notruf absetzen.

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Gegen 9.30 Uhr ging der Alarm in der Leitstelle Nord in Harrislee ein und die ersten Einsatzkräfte wurden alarmiert. Den komplett brennende Chrysler konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehr nach ihrem Eintreffen recht zügig ablöschen. Das Fahrzeug war nicht mehr zu retten, es brannte vollständig aus.

Mit Wasser wurde das Fahrzeug soweit heruntergekühlt, dass ein Abschleppunternehmen den Wagen von der Autobahn bergen konnte. Während der Lösch- und Bergungsarbeiten waren Standstreifen und Hauptfahrstreifen für den Fahrzeugverkehr gesperrt, es kam zu einem kilometerlangen Rückstau.

Die Leitstelle musste bereits kurz nach der Alarmierung die Alarmstufe erhöhen. Das Problem bestand darin, dass die Feuerwehren nicht ausreichend Personal zur Verfügung hatten um mit genügend Einsatzfahrzeugen ausrücken zu können. „Freitagmorgens um diese Uhrzeit ist es leider schwieriger geworden, genug Einsatzkräfte zur Verfügung zu haben, die meisten arbeiten außerhalb und brauchen länger zum Gerätehaus als beispielsweise am Wochenende“, berichtet der Einsatzleiter Jürgen Lieske von der Freiwilligen Feuerwehr Tarp.

„Wir haben somit frühzeitig die Feuerwehren Süderschmedeby und Sieverstedt-Stenderup nachalarmiert.“ Auf ein weiteres, ebenfalls bekanntes, Problem trafen die Einsatzkräfte der Feuerwehr dann auf der Autobahn. Aufgrund des Fahrzeugbrandes hatte sich bereits ein erheblicher Rückstau gebildet und die Einsatzfahrzeuge hatten Probleme durchzukommen. „Leider klappt das mit der Rettungsgasse wie so oft nicht zufriedenstellend“, berichtet Einsatzleiter Lieske, „somit komm es auf der Anfahrt zu weiteren Verzögerungen“.

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