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Fahrgastinformation : Verkehrslage immer im Griff: Busradar zieht Kreise

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Omnibusbetriebe Hansen-Borg und Gorzelniaski schließen sich dem Online-Informationssystem an.

shz.de von
erstellt am 21.Mär.2016 | 16:00 Uhr

Flensburg | „Wo ist mein Bus?“ Schon seit 2013 können Fahrgäste die aktuelle Position ihrer Busverbindung mit dem Busradar von Aktiv-Bus verfolgen. Ab sofort sind in diesem auch die regionalen Buslinien abrufbar. Die Omnibusbetriebe Hansen-Borg und Gorzelniaski sowie der gemeinsam betriebene Fördebus erweitern mit ihren Überlandbussen diese Möglichkeit zur Fahrgastinformation. Dadurch sind nun auch die Linien 1537 und 1539, die Linie 1550 und der Fördebus mit der Linie 21 zu sehen.

Der Busradar gibt Interessierten die Möglichkeit auf Computer oder Smartphone nachzuschauen, wo sich der gewünschte Bus gerade befindet und wann er die nächstgelegene Haltestelle anfährt.

Für Benutzung des Radars auf dem Smartphone ist keine spezielle App nötig. Auf in Haltestellen und Bussen aufgehängten Plakaten ist ein QR-Code abgedruckt. Über diesen gelangt man auf die Homepage www.busradar-flensburg.de.

Die Website aktualisiert sich selbstständig, sodass die angezeigten Informationen höchstens sieben Sekunden alt sind. „Man kann sehen, ob man noch Zeit hat einen Kaffee zu trinken oder eine Zigarette zu rauchen“, erklärt Ralf Hansen-Borg. Durch die Erweiterung können Fahrgäste nun alle Busse, die Flensburg bedienen, abrufen. Die Kooperation der Busunternehmen schließt die bisherige Lücke im Radar zwischen dem städtischen Nahverkehr und den Regionalbussen. „Aufgrund vieler Pendler, die regelmäßig nach Flensburg rein- oder herausfahren, war diese Kooperation wichtig“, betont Ralf Hansen-Borg. Fahrgäste auf dem Weg in die Stadt können sich informieren, wo sich der Anschlussbus befindet. Auch Umsteiger vom städtischen auf den Überlandverkehr können nachschauen, ob der Anschlussbus zu erreichen ist. „Das ist ein super Beispiel für übergreifende Kooperation im öffentlichen Personennahverkehr“, sagt Joachim Kaulbars von der Stadt Flensburg begeistert.

„Wir freuen uns, dass wir unseren Fahrgästen diesen Service anbieten können“, erklären Hansen-Borg und Sven Gorzelniaski. In der heutigen Zeit sei es wichtig, Fahrgästen mehr als nur die schlichte Verbindung von A nach B anzubieten. „Der Trend geht zur grafischen Aufbereitung von Informationen“, erläutert Bela Bergemann von Aktiv-Bus. Der Busradar ist in Landkartenform dargestellt: vom Gesamtüberblick der Region kann man genau auf seinen Standort heranzoomen.

Die Verkehrsunternehmen haben sowieso den Bedarf nach Infos, wo sich die Fahrzeuge befinden und ob technisch alles in Ordnung ist, erklärt Ralf Rebske, Geschäftsführer von Pure Vision Systems – zuständig für die technische Ausstattung in den Fahrzeugen. Diese Infos werden durch den Busradar auch den Fahrgästen zur Verfügung gestellt – aufbereitet durch die bekannte farbige Darstellung der einzelnen Linien. Interessant sei, dass man an den Zugriffszahlen erkennen könne, wie die Verkehrslage ist, sagt Rebske. Bei Verkehrsstörungen durch Stau oder schlechte Wetterbedingungen stiegen die Zahlen der Gäste, die sich nach ihrem Bus informieren, extrem an.

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