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Stadtteilforen in Flensburg : Verkehr wird in Engelsby wieder Thema

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Stadtteilserie Teil 4: Ist die Revitalisierung brachliegender Gewerbeflächen möglich?

shz.de von
erstellt am 30.Dez.2015 | 18:32 Uhr

Flensburg | Seit einem Jahr ist in Flensburg geregelt, wie und wann die Stadtteilforen als politische Vertretungen eingebunden werden müssen. Grund genug für das Tageblatt, eine erste Bilanz zu ziehen und zu fragen, wo im Stadtteil der Schuh drückt. Heute: Das Bürgerforum Engelsby. Ergänzt wird der Überblick durch die Daten des Sozialatlas’ 2015.

Die Zahl der Engelsbyer sinkt leicht, dafür aber auch die Arbeitslosenzahl. Dagegen steigt die Beschäftigungsquote, aber auch die Zahl der Haushalte, die von Wohnungslosigkeit bedroht sind sowie die Zahl der Einwohner mit Migrationshintergrund. Der hohe Kinderanteil sinkt.

Auf welchem Gebiet ist Ihr Stadtteil/Ihr Viertel 2015 vorangekommen?
Kontinuierlich gute und ruhige Lage. Derzeit besteht seitens der Bürger kein akuter Handlungsbedarf beziehungsweuse der Bedarf nach Mitbestimmung auf Stadtteilebene durch das Bürgerforum. Ein jährlich wiederkehrendes Erfolgserlebnis ist das Engelsby-Fest.

Was ist dagegen das größte Thema, das 2015 im Stadtteil liegengeblieben ist?
Es ist kein größeres Thema liegengeblieben.

Welches weitere Thema wollen Sie 2016 anpacken?
Es befinden sich derzeit keine größeren Projekte in Planung. Mittelfristig wird jedoch das Thema Verkehrsführung wieder eine größere Rolle spielen.

Welches ist die erste Frage Ihres Stadtteilforums an den/die künftige/n OB?
Wie können brachliegende gewerbliche Flächen (Beispiel Areal rund um ehemals „Corso“) mit städtischer Unterstützung revitalisiert werden?

Birgit Wohlsen, SPD-Ortsvereinsvorsitzende Engelsby-Tarup:

„Engelsby bietet fast alles: Schulen, Kindergärten, Seniorenheime, Ärzte, Kirche, Freiwillige Feuerwehr, Sportvereine, Fitnesscenter, Spielplätze, Tanzschule, viele unterschiedliche Einkaufsmöglichkeiten, gute Busverbindungen, Restaurants, Sparkasse“, berichtet Birgit Wohlsen, SPD-Ortsvereinsvorsitzende Engelsby-Tarup. Und weiter: „Der Weesrieser Wald ist in der Nähe. Der soziale Wohnungsbau ist genauso angesiedelt wie Eigenheime.

Engelsby hat ein buntes Völkergemisch – ’man kennt sich!’ Es ist ein friedliches Miteinander, es müsste aber mehr Integration stattfinden. Ich wünsche mir für die älteren Mitbürger mehr Bänke zum Verweilen. Den Zebrastreifen im Trögelsbyer Weg haben wir dank Verkehrszählung und der Verwaltung erhalten, ebenso die Markierung vor der KTS.

Die Kirche, die städtische Kita und das dänische Freizeitheim hatten lange die Vision eines Familienzentrums. Mit dem Ausbau des sozialen Wohnungsbaus sollten diese Pläne wieder aufgegriffen werden!

Schön wäre es, wenn der Leerstand in der Engelsbyer Straße (ehemals Penny, Auto- und Sonderpostenmarkt) wieder belebt werden würde. Vielleicht möchte hier ja ein Orthopäde einziehen, den gibt es noch nicht in Engelsby.

Das Abbiegen an der Schottweg-Kreuzung könnte übersichtlicher und sicherer geschaltet werden. Auch das Wohngebiet Kauslund könnte an die Busverbindung angebunden werden. Eine Befestigung des Schul- und Fußweges an der Grundschule Engelsby (Fußweg Stjernsportplatz) würde viele freuen. Positiv ist, dass die Demenzliga in Engelsby aktiv ist.

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