Verbinden statt trennen

pohl

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11. März 2014, 07:53 Uhr

Es ist kein Zufall, dass sich gerade jetzt am Twedter Plack eine Interessengemeinschaft der Kaufleute und Hausbesitzer gründet. Die Planung für das Stadtteilzentrum steht kurz vor der Verabschiedung. Dabei bildet das Areal mit Aldi, Edeka, Rossmann und einem weiteren Markt von immerhin 785 Quadratmetern nur die Hälfte des eigentlichen Stadtteilzentrums. Die andere Hälfte liegt am Twedter Plack und am Marrensdamm. Deren Anlieger befürchten jetzt eine Festigung der Zweiteilung und sicherlich auch eine Verlagerung der Kundenströme zu dem hinterher nicht nur größeren, sondern wohl auch attraktiveren Unterzentrum. Der Vorschlag einer Lauf- und Sichtachse zwischen beiden Teilen – allerdings zu Lasten von weiterer Verkaufsfläche – verdient, genauer betrachtet zu werden. So eine Verbindung dient letztlich den Geschäften auf beiden Seiten und verhindert unnötigen Autoverkehr auf ultrakurzen Strecken. Denn wer zunächst im Supermarkt einkauft und dort parkt, anschließend aber noch schnell zum Wochenmarkt, zur Sparkasse oder zur Apotheke möchte, geht zu Fuß, wenn der Weg direkt und kurz ist. Und ob der Plack eine derart starke Vergrößerung der Verkaufsfläche überhaupt verkraftet, könnte man auch mal von einem Gutachter untersuchen lassen.

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