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Verbände protestieren gegen Wendes Lehrer-Schelte

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erstellt am 11.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Kiel | Der kollektive Aufschrei ließ erwartungsgemäß nicht lange auf sich warten: Mit großer Empörung reagieren die Lehrerverbände in Schleswig-Holstein auf die Forderung von Bildungsministerin Waltraud Wende (parteilos), dass die Pädagogen die Ferien verstärkt zur Arbeit nutzen sollten. Der Lehrerverband IVL wirft Wende vor, sie schüre Vorurteile gegen Lehrer. Dabei hätten etwa Fortbildungen schon jetzt in der unterrichtsfreien Zeit stattzufinden. IVL-Landesvorsitzende Grete Rhenius fürchtet eine Demotivierung der Lehrer. Auch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) spricht von einem "Schlag ins Gesicht". Ministerin Wende missachte die tatsächlichen Leistungen der Lehrkräfte, wettert GEW-Landeschef Matthias Heidn. Wende hatte bei einer Podiumsdiskussion in Berlin gesagt, sie erwarte mehr Einsatz von den Lehrern - auch in den Schulferien. Von jährlich zwölf Wochen unterrichtsfreier Zeit seien schließlich nur sechs echte Urlaubszeit.

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