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Flensburger Tageblatt

20. Oktober 2017 | 15:15 Uhr

Unumgänglich

vom

shz.de von
erstellt am 01.Aug.2013 | 04:59 Uhr

Die Gesellschafterversammlung hat die Entscheidung getroffen, die sie treffen musste. Ein Geschäftsführer, der durch den Ankauf seines eigenen privaten Pkw zum Nachteil einer städtischen Gesellschaft in die eigene Tasche wirtschaftet, kann nicht weiter beschäftigt werden. Auch nicht dann, wenn der Aufsichtsrat diesen Deal später absegnete, auch nicht dann, wenn es vielleicht einen guten Grund für diesen geldwerten Vorteil gab; immerhin hatte Jensen zuvor auf einen Bonus verzichtet. Dass der Aufsichtsrat hier offenbar beide Augen zudrückte, ist womöglich der eigentliche Skandal an der ganzen Geschichte. Wie kann es angehen, dass das Aufsichtsgremium einer städtischen Gesellschaft nach den Skandalen und Katastrophen mit Sparkasse und Stadtwerken bei diesem krummen Ding mitmacht? Hier gibt es ganz offensichtlich noch erheblichen Aufklärungsbedarf. An der Trennung von Jensen wird das nichts ändern - auch wenn das von einigen Mitgliedern der Kontrollgremien wegen der fachlichen Qualitäten Jensens bedauert wird.

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