Mit Musik helfen : "Unsere Stimmen für die Kinder"

Sönke Petersen, Projektleiter und Initiator, Cornelia Faltermann, Leiterin ambulanter Kinderhospizdienst, Kerstin Tomberger, Sprecherin der Wirtschaftsjunioren, Michael Becker, Produzent (vorn v. l.); Ulrich Spitzer von den Wirtschaftsjunioren,Timo Klass, Büro Hochzwei (hinten v.l.). Foto: Staudt
Sönke Petersen, Projektleiter und Initiator, Cornelia Faltermann, Leiterin ambulanter Kinderhospizdienst, Kerstin Tomberger, Sprecherin der Wirtschaftsjunioren, Michael Becker, Produzent (vorn v. l.); Ulrich Spitzer von den Wirtschaftsjunioren,Timo Klass, Büro Hochzwei (hinten v.l.). Foto: Staudt

Die Wirtschaftsjunioren (WJ) haben mit Chören aus Flensburg eine CD mit Weihnachtsmusik aufgenommen.

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12. Dezember 2008, 11:28 Uhr

Flensburg | Der Chor der Wirtschaftsjunioren ist extra für dieses Projekt gegründet worden. Die Planungen liefen bereits im April an, im Mai wurden Kontakte geknüpft. Die erste Aufnahme fand im September statt, nun wurde das Projekt vollendet, für das der Chor nur zwei Mal geprobt hat.

Kirchenmusikdirektor Michael Mages hat den Wirtschaftsjunioren Gesangsunterricht gegeben, so dass diese nach Meinung von Initiator Sönke Petersen "ein durchaus hörbares Ergebnis" abliefern konnten. Offenbar waren viele dieser Meinung, denn es mussten wegen der großen Nachfrage noch 500 CDs mehr produziert werden, so dass die Auflage nun insgesamt 1500 Stück beträgt.
Professionelle Produktion
Produziert wurde das ganze von Michael Becker. Der Cellist ist Toningenieur und Inhaber eines eigenen Tonstudios. Timo Klass und seine Crew von "Hochzwei" - Büro für visuelle Kommunikation - haben das Cover gestaltet. Die CD ist im Service-Center der IHK, bei Bücher Rüffer und den Sponsoren erhältlich. Der Preis beträgt 10 Euro.

Der Reinerlös geht an den ambulanten Kinderhospizdienst Flensburg, der seit 2004 ein Teil des Katharinen-Hospizes am Park ist. "Wir haben keine Betten in Flensburg, sondern betreuen die Kinder so lange wie möglich zu Hause in ihrem gewohnten Umfeld", sagt die Leiterin Cornelia Faltermann. Wird eine stationäre Versorgung benötigt, dann steht das Kinderhospiz Sternenbrücke in Hamburg zur Verfügung. Der ambulante Kinderhospizdienst Flensburg möchte eine Informations- und Anlaufstelle zum Thema Kind und Tod sein.

Betreut werden nicht nur Kinder mit lebensverkürzenden Erkrankungen und schwerstbehinderte Kinder, sondern auch deren Geschwister und Eltern.

Es gibt Trauerbegleitung für Eltern und Geschwister über den Tod eines Kindes hinaus und Begleitung von Kindern bei Verlust eines Angehörigen, zum Beispiel in Form von Kindertrauergruppen.

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