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Energie- und Entwicklungsforscher : Uni holt Deutschen Solarpreis

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Das Studienprogramm „Energy and Environmental Management in Developing Countries“ (EEM) der Europa-Universität Flensburg wird am Sonnabend in Schwelm bei Wuppertal mit dem renommierten Deutschen Solarpreis ausgezeichnet.

Flensburg | Hohe Auszeichnung für die Energie- und Entwicklungsforscher der Europa-Uni: Das globale Studienprogramm „Energy and Environmental Management in Developing Countries“ (EEM) der Europa-Universität Flensburg erhält am Sonnabend in Schwelm bei Wuppertal den renommierten Deutschen Solarpreis. Der Flensburger Studiengang EEM um Prof. Bernd Möller richtet sich an internationale Studierende, die ein nachhaltiges Energiemanagement in Entwicklungsländern verwirklichen möchten. Er hat in mehr als 30 Jahren mehr als 300 Absolventen aus 52 Ländern in Flensburg gezählt. Der Studiengang, der zuvor Sesam und in der Gründungsphase Artes hieß, startete 1984 in der damaligen Pädagogischen Hochschule als Technikpädagogik im Entwicklungsdienst für arbeitslose Lehrer.

Heute würden in einer einzigartigen Kombination sozio-kulturelle Aspekte mit Technologie und Wirtschaft verbunden, lobt die Jury des Solarpreises, die die Europa-Uni in der Kategorie „Eine-Welt-Zusammenarbeit“ auszeichnete: „Das interdisziplinäre Masterprogramm vereint regenerative Energien, Projektmanagement und interkulturelle Kommunikation und stellt neben Technik und Ökonomie die Entwicklungszusammenarbeit in den Mittelpunkt. Der Aufbau regenerativer Energiesysteme ist ebenso Teil des Studiums wie die Etablierung von Einzelprojekten im Kontext von Klimaänderungen, Armut, Urbanisierung und politischen Krisen.“ Dazu unterhält die Flensburger Uni gute Kontakte zu Technik-Hochschulen etwa in Ghana, Ruanda, Bangladesh oder Trinidad. In Regierungen, NGOs, Firmen und als selbständige Unternehmer arbeiten die Absolventen für die Einführung nachhaltiger Energieversorgung mit erneuerbarer Energie etwa in Nepal, Indonesien, Kenia oder Kolumbien. Wenn in manchem schwarzafrikanischen Staat gerade einmal 14 Prozent der Haushalte Zugang zu Elektrizität haben, kommt Projekten wie dem Einsatz von Solarkochern besondere Bedeutung zu.

 

 

 

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erstellt am 13.Okt.2015 | 14:30 Uhr

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