Programm für alle Generationen : Tummelum-Veranstalter setzen auf Kultur ohne Ende

Beleben das Tummelum wieder: Christopher und Michael Reinhardt mit den IG-Innenstadt-Vorständen Andy Grabowski und Ulf Hansen.  Foto: Gatermann
Beleben das Tummelum wieder: Christopher und Michael Reinhardt mit den IG-Innenstadt-Vorständen Andy Grabowski und Ulf Hansen. Foto: Gatermann

Neuauflage des Stadtfestes am Pfingstwochenende mit einem Programm für alle Generationen

shz.de von
17. April 2012, 06:51 Uhr

Flensburg | Das Programmheft ist einige Zentimeter dick. Kein Wunder, denn die Veranstalter des 13. Tummelums in Flensburgs Innenstadt haben ein vielfältiges Angebot auf die Beine gestellt. Unter dem Motto "Sing, Flensburg, sing!" will man den Gästen vom 25. bis 27. Mai auf vier Bühnen zwischen Willy-Brandt-Platz und Südermarkt "Kultur pur" bieten.

"Alles findet draußen und umsonst statt. Es gibt keine soziale Ausgrenzung, alle sollen teilhaben", sagt Michael Reinhardt, in dessen "bewährte Hände" man die Organistaion des Stadtfestes gelegt habe, wie Ulf Hansen aus dem Vorstand der als offizieller Veranstalter auftretenden IG Innenstadt erklärt.

Reinhardt war es auch, der 1984 das erste Tummelum aus der Taufe hob. Nach der letzten Veranstaltung 2009 will der Eventmanager zusammen mit Sohn Christopher die Innenstadt-Party wieder regelmäßig im Veranstaltungskalender der Stadt etablieren. Hansen weist darauf hin, dass es keine Konkurrenz zu den maritimen Festen sei. "Aber es ist schön, wenn mal wieder in der Innenstadt gefeiert wird." Das Tummelum sei auch eine große Werbekampagne mit dem Ziel, die Vielfalt der Kultur und der kulinarischen Genüsse darzustellen.

Neben Auftritten der Fördemöwen, von HighFive, Marquardt Petersen oder Ludwig Van, gehört das gemeinsame Ständchen von 150 Musikern aus sechs Bläserklassen von drei Schulen sowie der Musikschule Flensburg, die zum ersten Mal zusammen auftreten werden, zu den Höhepunkten. Eine weitere Ur-Aufführung wird es im Rahmen eines Open-Air-Gottesdienstes geben: Michael Mages’ Orgelspiel wird live auf den Südermarkt übertragen.

Während das Programm steht, kann Reinhardt zur Finanzierung noch nicht viel sagen. "Wir müssen einen Haushalt aufstellen, den es gar nicht gibt", sagt er. Er zeigt sich aber zuversichtlich, am Ende die Rechnungen bezahlen zu können. Die voraussichtlichen Gesamtkosten von 76 000 Euro sollen durch Standmieten, die beteiligten Straßencafes und freiwillige Umlagen des Einzelhandels gedeckt werden. Mit der Idee des Stadtfestes sei man bei den Geschäftsleuten auf offene Türen gestoßen, so Reinhardt. In wie weit die Begeisterung bisher in finanzielle Unterstützung umgemünzt wird, konnte gestern noch keiner der Veranstalter benennen. Andy Grabowski appellierte an die Verantwortung der Händler, etwas Gutes für den Standort Flensburg zu tun.

Eines steht dagegen für Reinhardt schon jetzt fest: "Wir haben auch nur schönes Wetter." Tummelum: Freitag, 25. Mai, 10 bis 24 Uhr, Sonnabend, 26. Mai, 11 bis 24 Uhr, Sonntag, 27. Mai, 11 bis 22 Uhr.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen