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Sportverein ehrt Mitglieder : TSB auf Wachstumskurs

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Hohe Nebenkosten machen Flensburgs größtem Sportverein zu schaffen. Doch der TSB kann mehr Mitglieder ausweisen.

shz.de von
erstellt am 25.Sep.2013 | 00:36 Uhr

Frerich Eilts hatte allen Grund zur Freude. Als der Vorsitzende des TSB Flensburg die Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr mitteilte, hatten sich zum einen mehr als 100 stimmberechtigte Mitglieder eingefunden, zum anderen konnte er über die nach wie vor positive Entwicklung des Sportvereines berichten. Gegenüber dem Vorjahr wurde die Zahl der Mitglieder auf 4704 gesteigert.

Zwar habe der Verein immer noch mit dem zusätzlichen Nachmittagsangebot in Schulen und mit vielfältigen Alternativen zum Sport zu kämpfen, die den Anstieg der Mitgliederzahlen etwas gebremst haben, doch sieht Eilts gerade hier auch eine Chance zur Entwicklung des Vereins. Er könne sich vorstellen, dass der TSB einige Betreuungsaufgaben übernehme. „Schulen müssen ein Budget haben, auf das sie hier zurückgreifen können!“, nennt der Vereinschef die Bedingung.

Sorgen macht ihm die Kostenentwicklung des Sportvereins. Allein die Energiekosten haben bisher ungeahnte Ausmaße eingenommen. „Die Nebenkosten bringen uns um“, kommentierte Frerich Eilts die derzeitige Entwicklung. Nicht nur die Energiekosten belasten die Bilanz, auch Aufwendungen für Hallenmiete schlagen immens zu Buche. Allein für die Anmietung der Flens-Arena, in der die SG Flensburg-Handewitt ihre Heimspiele austrägt, müssen 500 000 Euro pro Jahr berappt werden. An der wirtschaftlich selbstständigen SG ist der TSB freilich nicht finanziell beteiligt. Er ist lediglich neben dem SV Handewitt Stammverein des Handball-Clubs. Generell aber, so Eilts, zahlen vergleichbare Vereine in anderen Städten nur einen Bruchteil dieser Summen. Unter dem Strich fuhren jedoch sowohl der TSB als auch das Förde-Fitness am Jahresende einen Gewinn ein.

Die einst geplante Fusion des TSB mit Flensburg 08 ist vom Tisch. Sie gilt aus Sicht des TSB als gescheitert. Details nannte der Vorstand innerhalb der Mitgliederversammlung nicht.

Bei den Wahlen im Vorstand wurden sowohl Frerich Eilts als 1. Vorsitzender wie auch Sönke Voß als sein Stellvertreter bestätigt. Das Präsidium wird jetzt durch Hannes Nebelung als 1. Kassenwart verstärkt. Ralf Hansen räumte den Posten aus beruflichen Gründen. Zum Kassenprüfer wurde der ehemalige Ratsherr Christoph Meissner gewählt.

Grund zum Feiern gab es ausreichend an diesem Abend. Auf 50 Jahre Mitgliedschaft im TSB können Hans Nehrlich und Christian Wendland zurückblicken. Hans Hoffmann, Otto Hoffmann, Peter Jungclausen, Jutta Sörensen und Kay Sörensen sogar auf 60 Jahre. Ulrike Rose, Günter Diedrichsen und Jacob Heinl erhielten die silberne Verdienstnadel des Vereines. Heinl wurde für seine Leistungen innerhalb der SG Flensburg-Handewitt und in der Handball-Nationalmannschaft ausgezeichnet. In der deutschen Auswahl stand er 25 Mal auf dem Feld.


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