Standpunkt : Trauerspiel

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05. Juni 2014, 07:25 Uhr

Es war der Planungschef selbst, der Flensburgs Politik in die Pflicht nahm: Am 26. November letzten Jahres hatten die Fahrensodde-Investoren ihr städtebauliches Konzept präsentiert. Eines, das Peter Schroeders als außerordentlich gelungen lobte. Schroeders war es auch, der den Finger auf die Wunde legte: Würde in Fahrensodde alles so realisiert wie von der Stadt gewünscht, werde der Standort teuer. Die Rahmenbedingungen ändern könne nur die Politik. Und was macht die Politik? Sie wird heute höchstwahrscheinlich dieses Konzept beerdigen und an Flensburgs Schokoladenseite eine neue jahrelange Ära des Stillstands einleiten. Das ist zwar auch eine Leistung, aber keine gute.

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