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Flensburger Tageblatt

12. Dezember 2017 | 02:17 Uhr

Training für den Notfall

vom

Flensburger Paddelfreunde üben mit Rettungsboot die Bergung von Gekenterten

shz.de von
erstellt am 17.Aug.2013 | 07:26 Uhr

Flensburg | Da staunten Passanten und Strandbesucher nicht schlecht im Ostseebad, als eine Gruppe von Paddlern der Flensburger Paddelfreunde mit Hilfe eines Bootes der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger aus dem Wasser gezogen wurden. Dabei handelte es sich jedoch um die jährliche Rettungsübung der Paddler: Das Kajak-Sicherheitstraining stand auf dem Programm.

Eine kleinere Gruppe von Paddlern trainierte das Kentern, das Aussteigen und das Bergen der Sportgeräte in Notsituationen auf dem Wasser. Christian Ide, Übungsleiter der Flensburger Paddelfreunde, hatte sich mit Frederic Brodersen aus dem Boot begeben und auf die nahenden Retter aufmerksam gemacht. Das moderne Rettungsboot aus Langballigau, die "Werner Kuntze", übte so die realistische Notfallsituation. Die Paddler blieben an ihrem Kajak und wurden über die offene flache Bootstür auf das Rettungsboot gezogen.

In einer anderen Situation war ein gekenterter Paddler, der sich nicht mehr selbst in sein Boot retten konnte und sich am Boot kraftlos festhielt. Hier konnte der 2. Vorsitzende, Günther Lönneker, aus dem Wasser gerettet werden. Auch hier konnte das Team der "Werner Kuntze" fachliche und schnelle Hilfe leisten.

"Wenn die Wassersportler mit Rettungswesten, Neoprenanzug und Rettungssignalen ausgestattet sind und bei ihrem Boot bleiben, kann die Hilfe schnell und gezielt erfolgen, auch sollte man nie allein auf das Wasser gehen", so die Lebensretter. Ein weiterer Teil der Sicherheitsübung war das Bergen der Kajaks auf das Rettungsboot.

Der Verein am Ostseebad bietet neben den Paddelangeboten auch Wasserpolo an. Die vielen Wassersportler wie Kiter, Surfer, Paddler, Segler und Bootsfahrer sind in Notsituationen oft nicht gut vorbereitet. "Durch diese Übung soll auch der Ernstfall besser trainiert werden", so Christian Ide.

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