Flüchtlingsunterkünfte in Flensburg : Torsten Albig wirbt für Willkommenskultur

An der Osttangente (vorne links) entsteht ein Flüchtlingsdorf aus mehreren Gebäuden als Erstaufnahmeeinrichtung.
An der Osttangente (vorne links) entsteht ein Flüchtlingsdorf aus mehreren Gebäuden als Erstaufnahmeeinrichtung.

„Wer sein Land liebt, der begegnet Menschen, die zu uns kommen, mit Herzlichkeit und Freundlichkeit“. Beim Willkommensfest für Flüchtlinge setzt sich der Ministerpräsident für mehr Akzeptanz ein.

shz.de von
31. Mai 2015, 10:08 Uhr

Flensburg | Bei einem Willkommensfest für Flüchtlinge hat Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig in Flensburg für eine Willkommenskultur geworben. „Wir sind Patrioten in einem guten Sinne. Wer sein Land liebt, der begegnet Menschen, die zu uns kommen, mit Herzlichkeit und Freundlichkeit. Die, die behaupten, das Land zu lieben aber andere nicht da haben wollen, tun nur so, als wären sie Patrioten“, erklärte der Regierungschef am Samstag bei der Feier für eine neue Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge.

In der geplanten Einrichtung sollen 600 Flüchtlinge bis zu sechs Wochen lang unterkommen, bevor sie in die Kommunen umziehen, in denen sie anschließend leben. Auch in Lübeck und Kiel will die Landesregierung entsprechende Einrichtungen für die rund 20.000 Flüchtlinge bauen, die sie 2015 erwartet. „Sie sind heute noch fremd, morgen bekannt und übermorgen unsere Freunde“, sagte Albig über die Asylsuchenden bei der Veranstaltung im Flensburger Galwik-Park.

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