zur Navigation springen

Mit Video : Tarp: Rettungseinsatz in der Biologie-Stunde

vom

Nachdem zwölf Kinder an der Alexander-Behm-Schule über Juckreiz klagten, löste die Besatzung des herbeigerufenen Rettungswagens Großalarm aus.

shz.de von
erstellt am 14.Nov.2014 | 13:55 Uhr

Tarp | Schreckmoment am Freitagmittag in der Alexander-Behm-Schule in Tarp: Nach Mitteilung der Regionalleitstelle Nord in Harrislee klagten während des Biologieunterrichts plötzlich mehrere Schüler über Juckreiz. Die Leitstelle löste daraufhin Großalarm aus.

Während des Unterrichts einer 6. Klasse in einem Biologieraum litten plötzlich mehrere Kinder unter leichtem Hautausschlag und Juckreiz an den Armen. Nachdem die Besatzung eines Rettungswagens die Kinder untersucht hatte, wurden aufgrund der großen Anzahl der Patienten weitere Kräfte alarmiert. „Insgesamt hatten wir es mit 14 betroffenen Kindern zu tun“, wie der leitende Notarzt des Kreises, Andreas Gremmel, berichtet. Der Juckreiz habe sich noch verstärkt und der Ausschlag zugenommen, nachdem die Kinder sich an den Stellen gekratzt hatten. „Die Ursache für diesen Juckreiz ist aber noch gänzlich unklar“, so Gremmel weiter.

Nach seinen Angaben haben während der Unterrichtsstunde in dem Raum keine Experimente stattgefunden. Er hält es für möglich, dass es sich entweder um eine allergische Reaktion auf ein Putzmittel oder um einen von außen eingebrachten Stoff handelt. „Es könnte auch ein Juckpulver gewesen sein, dass jemand auf die Tischen aufgebracht hat“, erklärt er.

Ebenfalls alarmiert wurde die Tarper Feuerwehr. Die Einsatzkräfte sperrten den Schulhof ab und leiteten die Kinder, die ohnehin gerade Schulschluss hatten, um den betroffenen Raum herum aus dem Gebäude. „Eine Evakuierung war daher nicht erforderlich“, resümiert Einsatzleiter Harald Kärcher.

Die vom Juckreiz betroffenen Kinder wurden zunächst in einen anderen Raum gebracht. „Dort ließ dann auch der Juckreiz und die Rötung schon nach“, wie Notarzt Gremmel erklärt.

Die Kinder konnten dann von ihren Eltern oder Angehörigen abgeholt und nach Hause gebracht werden. Ein Transport ins Krankenhaus war bei keinem der Kinder erforderlich. Reinigungskräfte sollen nun den Biologieraum gründlich reinigen, um ein erneutes Ereignis dieser Art mit Unterrichtsbeginn am Montag auszuschließen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Die Kommentare wurden für diesen Artikel deaktiviert