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Bebauungsplan : Tarp macht den Weg für neue Kita frei

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Die Gemeindevertretung verabschiedet den Bebauungsplan und vergibt Aufträge für den Anbau an der bestehenden Kindergarten Schellenpark.

In der jüngsten Sitzung der Tarper Gemeindevertreter wurden die Weichen für zahlreiche neue Projekte gestellt. Im Bebauungsplan Nr. 25 geht es um die künftige Nutzung des etwa 2,5 Hektar großen sogenannten „Knutzen-Waldes“. Hierfür wurde eine Änderung des Flächennutzungsplanes verabschiedet. Dieses von Orkan „Christian“ zerstörte Waldstück liegt vor dem Cura-Pflegezentrum und zwischen der Bahn und der Straße Wiekier Acker. Das Gelände soll für einen dänischen Kindergarten und langfristig zusätzlich auch für eine neue dänische Schule entwickelt werden. Auch wurde der Bebauungsplan für ein kleines Waldstück an der Industriestraße bei der Einmündung in die L  15 gegenüber vom Unternehmen Trixie geändert. Auf dieser etwa einen Hektar großen Fläche sollen Stellplätze für Pkw und Lkw entstehen.

In Zukunft wird es in Tarp Straßen mit den Namen von Obst- und Wasserblumen geben. So ist die Liste der Straßennamen ergänzt worden um Brombeer-, Zwetschgen-, Apfel- und Birnenhof sowie Zum Wasserstern, Bachnelkenweg und Muschelblumenweg.

Für den Anbau einer weiteren Gruppe im rund ein Jahr alten Kindergarten Schellenpark wurden weitere Aufträge vergeben. So werden die Zimmerarbeiten für 41  503 Euro, die Dach- und Klempnerarbeiten für 23  753 Euro, die Trockenarbeiten für 23  753 Euro, Leichtmetallbauarbeiten (41  692 Euro), Tischlerarbeiten (19  828 Euro), Estricharbeiten (14  198 Euro), Fliesenarbeiten (9326 Euro), Bodenbelagsarbeiten (13  118 Euro) die Malerarbeiten von (14 995 Euro) von Firmen aus der Region ausgeführt.

Für eine weitere wichtige Institution in Tarp müssten auch Weichen gestellt werden: Dem Seniorenbeirat. Im kommenden Jahr am 6. Mai findet die Kommunalwahl statt. In diesem Rahmen wird auch der Seniorenbeirat wieder gewählt. Die Mitglieder des bisherigen Seniorenbeirates haben allesamt erklärt, dass sie nicht weitermachen werden. Bürgermeister Peter Hopfstock wirbt deshalb seit Monaten dafür, dass sich Bürger für dieses Amt bereit erklären: „Das Mindestalter ist 60 Jahre, nach oben gibt es keine Grenzen“, so Hopfstock.

Der Tarper „Mister Wasserwerk“ Wilfried Kiesbye konnte zwischenzeitlich sein 25-jähriges Dienstjubiläum feiern. Rainer Brick, langjährige Badeaufsicht und zeitweise Leiter des Freizeitbades, hat sich zum Saisonende verabschiedet. Die neue Kleiderkammer wurde mittlerweile im Kulturhaus in der Bahnhofstraße eröffnet. Sie wird gemeinsam vom DRK und den Ehrenamtlern von „Willkommen in Tarp“ betrieben.



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