Tag der Elektromobilität: Mehr Strom wagen

Neue Fördermöglichkeiten:  Jens Sandmeier von der WTSH und Bürgermeister Henning Brüggemann machen mit einem Elektrorad aufmerksam auf Flensburgs CO²-Bilanz.
Neue Fördermöglichkeiten: Jens Sandmeier von der WTSH und Bürgermeister Henning Brüggemann machen mit einem Elektrorad aufmerksam auf Flensburgs CO²-Bilanz.

am 17. Juli in der Phänomenta

shz.de von
08. Juli 2015, 15:28 Uhr

23 Prozent der in Flensburg produzierten Treibhausgase entstehen durch den Straßenverkehr. Wie der Ausstoß deutlich verringert und noch dazu Geld gespart werden kann, kann man am Freitag, 17. Juli, in der Phänomenta erfahren. Dann laden der Verein Klimapakt Flensburg und die Wirtschaftsförderung WTSH zum E-Mobilitätstag.

So könnten beispielsweise Firmen und öffentliche Einrichtungen ab einer gewissen Fuhrparkgröße Elektroautos erwerben und würden dafür Fördermittel des Bundes erhalten, erklärt Jens Sandmeier von der WTSH: „Die SBV, Stadtwerke, Uni, Fachhochschule und auch die Stadt haben bereits E-Autos.“ Durch die neuen Förderrichtlinien ergeben sich aber viele Möglichkeiten, die noch nicht von allen wahrgenommen würden. „Wer mehr erfahren will, kann Freitag nächster Woche in die Phänomenta kommen“, fügt er augenzwinkernd hinzu.

Von 9 bis 17 Uhr haben die interessierte Öffentlichkeit, Vertreter von Firmen und Einrichtungen sowie Fachleute dann nämlich die Möglichkeit, die kostenfreie Veranstaltung rund um das Nordertor zu erforschen. Vormittags wird in verschiedenen Vorträgen über die Möglichkeiten und Probleme berichtet, nachmittags bietet sich die Möglichkeit, selbst Elektro-Fahrzeuge wie Lastenräder oder einen Hybridbus Probe zu fahren.

Bereits 2020 sollen auf deutschen Straßen eine Million Elektroautos fahren, wenn es nach der Beratungsplattform Elektromobilität ginge, einem Beratungsgremium des Bundes. Davor ist bei momentan gerade mal 24  000 Wagen aber noch einiges an Aufklärung und Werbung nötig, weiß auch Andreas Oeding, Sprecher des Vereins Klimapakt: „Wir hoffen, dass viele kommen und wir einen Impuls für das Thema setzen können.“

Das vollständige Programm und Anmeldung unter www.klimapakt-flensburg.de

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