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Flensburger Tageblatt

21. August 2017 | 09:05 Uhr

Sturm bringt Sauerstoff

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

– Die schweren Stürme Ende Oktober und Anfang Dezember hatten in Dänemark zu großen Schäden in Wäldern und an Gebäuden sowie auch Überschwemmungen geführt. Nach Angaben des Nationalen Centers für Umwelt und Energie (DCE) in Aarhus beendete bereits der erste Sturm den Sauerstoffschwund in den dänischen Küstengewässern. Laut DCE wurde auch der zuvor noch registrierte Sauerstoffschwund in Problembereichen wie der Apenrader Förde, Flensburger Förde und Sonderburger Bucht durch den Orkan beendet.

Das sauerstoffarme Wasser wurde aus den Buchten herausgedrückt. Beim „Zurückschwappen“ wurde das Tiefenwasser, in dem Zersetzung von Algenteppichen das für Fische und andere Tiere lebenswichtige Atemgas verbraucht hatte, durch sauerstoffhaltiges Wasser aus den Oberflächenbereichen ersetzt. Die Küstengewässer wiesen in den vergangenen Jahren günstigere Sauerstoffwerte auf als in früheren Jahrzehnten, weil weniger Nährsalze von den angrenzenden Landflächen in die See geschwemmt worden sind. Das hatten neuere Untersuchungen der Behörden belegt.

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erstellt am 13.Jan.2014 | 19:02 Uhr

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