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Hochschule Flensburg : Stolz wie Oscar – Preis für die Kurzfilmtage

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Mit ihrem „Plattdeutschen Trailerwettbewerb“ sind die Hochschule Flensburg und die Flensburger Kurzfilmtage mit der „Emmi för Plattdüütsch in Sleswig-Holsteen“ ausgezeichnet worden.

shz.de von
erstellt am 17.Jun.2017 | 08:47 Uhr

Oscar für die Hochschule: Mit ihrem „Plattdeutschen Trailerwettbewerb“ sind die Hochschule Flensburg und die Flensburger Kurzfilmtage mit der „Emmi för Plattdüütsch in Sleswig-Holsteen“ ausgezeichnet worden.

Die plattdeutsche Sprache lebt – auch bei jungen Menschen. Sie löst sogar eine gewisse Faszination aus. Das beweisen nicht zuletzt Animationsfilme wie „Dr. Plattdüütsch“ und „Wuddeln“ von Flensburger Studierenden. Es sind die Siegerfilme der Plattdeutschen Trailerwettbewerbe 2013 und 2016. Und sie überzeugten auch die Jury für die „Emmi för Plattdüütsch in Sleswig-Holsteen“. Mit dem Preis – einer Meerjungfrau aus Eisen – zeichnen Landtag, Bildungsministerium und Heimatbund zum fünften Mal besondere Bemühungen zur Förderung des Plattdeutschen aus. Werbung für das Plattdeutsche machen – das war auch die Intention, mit der der Förderverein des Zentrums für Niederdeutsch in Leck an Maja Petersen herangetreten war. „Sie wollten Filme produzieren, die auf humorvolle Weise die Lebendigkeit der plattdeutschen Sprache widerspiegeln, und wir kamen auf die Idee einen Wettbewerb für plattdeutsche Werbetrailer auszuschreiben“, erinnert sich Petersen. Die Projektleiterin der Flensburger Kurzfilmtage an der Hochschule sprach mit Jim Lacy. Der Professor im Bereich Film und Animation bat seine Studierenden, entsprechende Werbespots zu machen. Eine Jury wählte zehn Kurzfilme aus, die Eingang ins Programm der Kurzfilmtage 2013 nahmen und ausgezeichnet wurden; dank des Sponsorings des Fördervereins des Zentrums für Niederdeutsch. 2016 fand der Wettbewerb erneut statt.

„Der Trailerwettbewerb fördert das Plattdeutsche gleich auf mehreren Ebenen“, sagt Maja Petersen. Studenten, die wenig oder überhaupt keinen Bezug zum Plattdeutschen haben, bekämen einen Zugang zur Sprache. Und die Verbreitung der humorvollen Filme über die sozialen Medien fördere ein jugendliches Image der Sprache. Das überzeugte auch die Jury. „Die Trailer laufen inzwischen auch im Kurzfilmprogramm für Schulklassen der Rolle Vorwärts und finden so Eingang in die Schulen“, ergänzt Thomas Dethleffsen, Vorsitzender der Flensburger Kurzfilmtage.

Ein Link zu den Gewinnerfilmen über www.flensburger-kurzfilmtage.de.

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