A7 und B200 : Staus vor dänischer Grenze – Zoll sucht auch nach Silvesterfeuerwerk

Vor dem deutschen-dänischen Grenzübergang staut sich der Verkehr auf der B200.

Vor dem deutschen-dänischen Grenzübergang staut sich der Verkehr auf der B200.

Wer Silvesterfeuerwerk nach Dänemark einführt, kann sich strafbar machen.

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30. Dezember 2017, 16:20 Uhr

Flensburg | Viele Reisende mussten sich am Sonnabend auf eine verlängerte Fahrtzeiten in Richtung Skandinavien einstellen. An den Grenzübergängen nach Dänemark kam es seit dem Mittag zu Staus.

Im Verlauf der A7 am Grenzübergang Ellund-Fröslee, staute sich der Verkehr auf vier Kilometer, im Bereich der B200 bei Kupfermühle auf rund zwei Kilometer zurück.

Die dänischen Behörden kontrollieren die Einreise, auch der dänische Zoll hat ein Augenmerk auf die Fahrzeuge gelegt. Außer den bereits seit 2016 bei der Einreise andauernden Personenkontrollen, wird nach Auskunft eines Zollsprechers auch in die Fahrzeuge geschaut, ob verbotenes Silvesterfeuerwerk eingeführt wird.

„Die Einfuhr von Silvesterfeuerwerk nach Dänemark ohne entsprechende Genehmigung, ist prinzipell verboten“, darauf weißt die dänische Steuerbehörde Skat seit Tagen hin. Das gilt auch für Feuerwerk, das mit einem CE-Zeichen ausgestattet ist", sagte der Zollsprecher. In Dänemark direkt erworbenes Feuerwerk könne hingegen bedenkenlos benutzt werden. Wer trotzdem Silvesterfeuerwerk einführt und erwischt wird, kann mit einem sofortigen Bußgeld von 500 Dänischen Kronen rechnen. „Bis zum Nachmittag waren allerdings nur wenige Mengen an Silvesterfeuerwerk von den dänischen Behörden sichergestelt worden", so der Zollsprecher.

Viele Menschen sind auch auf dem Weg in die dänischen Ferienhausgebiete, um dort Silvester zu feiern. Der sogenannte Bettenwechsel findet traditionsgemäß immer an den Samstagen statt.

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