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Flensburger Tageblatt

23. August 2017 | 04:53 Uhr

Sicher unterwegs : Stadt ehrt Sechstklässler

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die acht besten Klassen des Verkehrserziehungs-Wettbewerbs bekommen von Stadtpräsidentin Swetlana Krätzschmar, Schulrat Hans Stäcker und Christina Sievers von der Nord-Ostsee-Sparkasse Urkunden und Schecks.

Flensburg | Sieger sind sie alle, doch anzusehen war ihnen das nicht: Sehr schüchtern wirken die 13 Sechstklässler als Vertreter ihrer Schulklassen, als ihnen Stadtpräsidentin Swetlana Krätzschmar, Schulrat Hans Stäcker und Christina Sievers von der Nord-Ostsee-Sparkasse (Nospa) zum hervorragenden Abschneiden beim Verkehrserziehungs-Wettbewerb gratulieren und Urkunden sowie Schecks überreichen.

An dem Wettbewerb nahmen zwischen September und November vergangenen Jahres 579 Flensburger Schüler teil, die sich auf 25 Klassen an acht Schulen aufteilen. 45 Minuten lang hatten die völlig unvorbereiteten Schüler Zeit, den Fragebogen mit kniffligen Fragen nach korrektem Verhalten im Straßenverkehr zu beantworten. „Die sind durchaus anspruchsvoll, da haben auch Studenten Schwierigkeiten, alles richtig zu lösen“, betont Markus Witt, Kreisfachberater für Verkehrserziehung. Das weiß auch Stäcker, der das Wissen der Sechstklässler bei der Ehrung im Nospa-Gebäude lobt. „Es ist ein tolles Gefühl, vor Siegern zu stehen, denn Sieger seid ihr alle.“

Zu ihnen gehören auch Luke Rehkamp und Caroline Ziebell (beide 12) von der Goethe-Schule. Von den 18 möglichen Punkten erhielt Luke 17, Caroline 15. „Ich konnte mich noch gut an die Fahrradprüfung aus der Grundschule erinnern, daher waren die Fragen für mich nicht so schwer“, sagt Luke. Und Caroline kommt entgegen, dass sie täglich mit dem Rad zur Schule fährt. „Dadurch lerne ich automatisch verschiedene Situationen kennen.“

Damit stellt die 12-Jährige bei weitem keinen Einzelfall dar. „Nach der 4. Klasse nutzen die meisten Schüler ihr Fahrrad intensiver und legen größere Distanzen zurück“, berichtet Witt. Daher sei es umso wichtiger, die Verkehrserziehung über die Grundschule hinaus fortzusetzen.

„Ein anderes Verkehrsverhalten der Schüler durch das Ausfüllen eines Fragebogens erreichen wir natürlich nicht“, sagt Witt. „Aber wir hoffen, durch den Wettbewerb dieses Thema stärker an die Lehrer heranzutragen, damit sie es in den Unterricht integrieren.“ Zwischen der 5. und 10. Klasse seien zwischen 80 und 90 Stunden für Verkehrserziehung berücksichtigt.

Dass sie jetzt schon fit sind in Sachen Verkehrserziehung, haben die geehrten Schulklassen bewiesen. Daher sagt Stäcker: „Als Sieger habt ihr nun immer auch eine Vorbildfunktion.“

 

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erstellt am 05.Mär.2015 | 12:00 Uhr

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