St.-Franziskus-Hospital verabschiedet Chefarzt mit Herzblut

Dr. Wulf Staemmler bei seiner Abschiedsrede
Dr. Wulf Staemmler bei seiner Abschiedsrede

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16. Juli 2014, 11:37 Uhr

Nach dem Zusammenschluss der beiden Flensburger Krankenhäuser zum Medizinischen Klinik Verbund wechselte Dr. Wulf Staemmler 2006 als Chefarzt der Medizinischen Klink II an das Malteser Krankenhaus St.-Franziskus-Hospital, wo er die Behandlung der gastroenterologischen und hepatologischen Patienten acht Jahre lang verantwortlich geführt hat. Unter seiner Leitung entstand das hochmodern ausgestattete Diagnostikzentrum am St.-Franziskus-Hospital. Nun hat das Krankenhaus den Chefarzt mit einer offiziellen Feier in den wohlverdienten Ruhestand entlassen. Zahlreiche niedergelassene Ärzte, ehemalige Kollegen, Mitarbeiter, Vertreter der Diako und Stadtpräsidentin Swetlana Krätzschmar feierten mit.

Nach einem ökumenischen Gottesdienst in der Kapelle des Krankenhauses, in dessen Rahmen Staemmler von seinen Pflichten entbunden wurde, kamen Gastredner zu Wort. Kuratoriumsvorsitzender Rudolf Bonse lobte das „Herzblut“, mit dem Staemmler stets seine Abteilung geleitet habe, bevor er ihm die höchste Auszeichnung des Malteserordens für Nicht-Ordensmitglieder verlieh. Prof. Dr. Abderrahman Machraoui – an der Diako Staemmlers Vorgesetzter – bezeichnete ihn als „meine rechte Hand“. Lars Kühl, niedergelassener Gastroenterologe, berichtete vom gemeinsamen medizinischen Werdegang und der langjährigen Freundschaft, die beide verbindet. Stellvertretend für Chefärzte und Direktorium des Hauses überreichte Kühl das Abschiedsgeschenk – ein professionelles Segleroutfit, denn Staemmler wird künftig mehr Zeit im „Abklingbecken Mittlere Ostsee“ verbringen.

Staemmler bedankte sich bei allen Weggefährten und insbesondere seinen Teams am St. Franziskus: dem Diagnostikzentrum und der Station „Innere 2“. Seine 35-jährige berufliche Vergangenheit sei eine erfahrungs- und erfolgreiche Zeit gewesen. Franziskus’ Ärztlicher Direktor Prof. Stephan Timm sagte: „Du warst eine ganz wesentliche Säule der Entwicklung des Franziskus. Unsere Gastroenterologie ist Dank Dir weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Ich wünsche Dir für Deinen Ruhestand, dass Du entschleunigen und diesen Schritt in Zufriedenheit gehen kannst.“

Klaus Deitmaring, Geschäftsführer der Malteser Norddeutschland gGmbH, schloss sich den Lobeshymnen an: „Herr Dr. Staemmler führte die von ihm gegründete Medizinische Klinik II am St.-Franziskus-Hospital zu einer qualitativ hochwertigen und nachhaltig prosperierenden stationären und ambulanten Entwicklung. Für sein hohes persönliches Engagement und den stets vorbildhaften Arbeitseinsatz für seine Patienten, die Belange seiner Klinik und des St.-Franziskus-Hospitals sind wir sehr dankbar.“

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