Kommunalwahl 2018 in Flensburg : SSW-Kandidaten-Liste steht

Viele bekannte und ein paar neue Gesichter: Die SSW-Bewerber mit Spitzenkandidatin Susanne Schäfer-Quäck (5. von links) , Edgar Möller (4.v.l.) und Glenn Dierking (2. von rechts)
Viele bekannte und ein paar neue Gesichter: Die SSW-Bewerber mit Spitzenkandidatin Susanne Schäfer-Quäck (5. von links) , Edgar Möller (4.v.l.) und Glenn Dierking (2. von rechts)

Parteitag wählt 24 Bewerber zur Kommunalwahl am 6. Mai – mit Susanne Schäfer-Quäck an der Spitze

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10. Dezember 2017, 07:50 Uhr

Der Flensburger SSW lud seine Mitglieder zum Kreisparteitag r ein, um die Kandidaten für die Kommunalwahl am 6. Mai 2018 zu wählen. An der Spitze der 24-köpigen Liste wurde Susanne Schäfer-Quäck gewählt, langjährige Vorsitzende der SSW-Ratsfraktion. In ihrer Rede umriss sie die zentralen Themen des Wahlkampfes: „Flensburg ist eine Stadt, in der wir gerne leben. Zahlreiche Baukräne im Stadtbild sind ein Indiz dafür, dass Flensburg wächst und dass die Stadt für Investoren attraktiv ist. Gleichzeitig gibt es Rentnerinnen, die sich noch eine Strickjacke drüberziehen, damit sie Heizkosten sparen. In Flensburg gibt es eben beides: Wachstum und Armut; Probleme und Erfolge; Engpässe und Leerstände.“

Der SSW sei die einzige Fraktion im Rathaus, die sich in alle Richtungen engagiere – in der Wirtschaftsförderung und im Kampf gegen Altersarmut. „Der SSW ist eben die klare regionale Alternative zu all denjenigen Apparaten anderer Parteien, die sich von ihren Bundes- oder Landesgremien reinreden lassen müssen.“

Schäfer-Quäck forderte die finanzielle Gleichstellung der dänischen Organisationen und Einrichtungen sowie die Anhebung der Kulturausgaben von bisher drei Prozent des Haushaltes auf vier Prozent. Sie kündigte eine Initiative für eine Zweckentfremdungsabgabe an: „Leerstand füllt nur die Taschen von Spekulanten.“

Die Haushaltslage sei angespannt, so dass man sich genau überlegen müsse, welche Investitionen in Angriff genommen werden. Schäfer-Quäck: „Nicht das, was zuerst kaputt geht, wird saniert, sondern das, was die Stadt am nötigsten hat. Wir wollen keine Fahrradautobahnen, sondern zunächst erst einmal sichere Fahrradwege zu den Schulen.“ Außerdem sprach sie sich gegen das geplante Outdoor-Kaufhaus in Handewitt aus und für den Erhalt des Wirtschaftshafens: „Wir setzen uns dafür ein, dass die Interessen der Bürger ernst genommen und gehört werden. Ich bin davon überzeugt, dass wir heute den Anfang für einen spannenden Wahlkampf gemacht haben.“

Die aussichtsreichsten Plätze der SSW-Liste zur Kommunalwahl:
1. Susanne Schäfer-Quäck
2. Edgar Möller
3. Glenn Dierking
4. Katrin Möller
5. Daniel Dürkop
6. Tjark Jessen
7. Preben K. Mogensen
8. Dr. Karin Haug
9. Philipp Bohk
10. Martin Lorenzen
11. Dirk Jäger
12. Annika Möller
13. Siegmund Pfingsten
14. Bettina Hub
15. Silke Lorenzen

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