Israel zu Gast in Flensburg : Sport kennt keine Sprachbarrieren

Israel-Delegation zu Besuch beim TSB: Landessportverband mit Carsten Bauer, TSB mit Imke Blossei und der israelische Delegationsleiter Avraham Yehezkel (HAPOEL, v.l.n.r.)
Israel-Delegation zu Besuch beim TSB: Landessportverband mit Carsten Bauer, TSB mit Imke Blossei und der israelische Delegationsleiter Avraham Yehezkel (HAPOEL, v.l.n.r.)

Israelische Fachkräfte aus dem Sportbereich zu Besuch bei Flensburger Sportvereinen

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31. August 2018, 18:16 Uhr

Nur ein Tag war für Flensburg eingeplant. Nicht viel Zeit für die Delegation des HAPOEL (Israelischer Sportverband), um sich mit verschiedenen Vertretern aus dem Bereich Sport in Flensburg auszutauschen. Denn „Sport spricht keine Sprache“, sagt Carsten Bauer, Geschäftsführer der Sportjugend des Landessportverbandes.

Die zwölf Mitglieder der Delegation kommen aus Bereichen wie Gymnastik, Bowling oder Tischtennis und sind für eine Woche in Schleswig-Holstein unterwegs. Peter Feuerschütz, zweiter Vorsitzender des Kreisfußballverbandes Schleswig-Flensburg, organisierte den Tag an der Flensburger Förde. Der erste Halt der internationalen Gruppe: das Glücksburger Schloss. Daraufhin ging es mit dem Schiff in Richtung Flensburg. In einem informativen Vortrag erfuhren die Delegierten mehr über den TSB Flensburg und die SG Flensburg-Handewitt. Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch des Abschlusstrainings des Handballbundesligisten und die anschließende Besichtigung der Flensburg-Akademie. Die Gäste aus Israel zeigten sich an der dort geleisteten Nachwuchsförderung sehr interessiert und stellten zu diesem Thema viele Fragen.

Den sportlichen Austausch gibt es seit den 50er Jahren, seit 2009 wurden die Beziehungen intensiviert. Jedes Jahr reist eine deutsche Delegation nach Israel oder eine israelische nach Schleswig-Holstein. Dieses Projekt wird sowohl mit Jugendlichen als auch mit Sportfachkräften organisiert. „Auch mit Japan und Frankreich findet ein regelmäßiger Austausch statt“, sagt Bauer. Dadurch profitieren die Mitglieder in vielerlei Hinsicht. „Es ist wichtig in Kontakt zu kommen, um Nationen zu erreichen“, betont Avraham Yehezkel, israelischer Delegationsleiter und Vorstandsmitglied von HAPOEL. Er sieht auch Unterschiede zwischen den Verbänden: „Wir sind von den Sportstätten beeindruckt. Diese sind mit unseren kaum zu vergleichen“, sagt er und verweist auf die Unterschiede im Budget.

Das Ziel des Austauschs ist es, die Vielfalt des Sportangebots des jeweiligen Gastlandes kennen zu lernen. Aus diesem Grund geht es für die Teilnehmern weiter durch Schleswig-Holstein. Auf dem Plan steht der Besuch unterschiedlicher Sportprojekte, unter anderem in Malente, Kiel und Neumünster.

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