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Landschaftsmuseum Unewatt : Spielzeugschau aus Schülerhand

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Historisches Spielzeug steht im Mittelpunkt einer neuen Ausstellung von Zwölftklässlerinnen im Landschaftsmuseum Unewatt.

shz.de von
erstellt am 24.Mai.2013 | 07:46 Uhr

Langballig | Seit August 2012 liefen die Vorarbeiten, nun endlich war es soweit. Im Landschaftsmuseum Angeln in Langballig wurde die Ausstellung "Spielzeugbegegnungen" eröffnet. Ein solcher Anlass ist dort an sich nichts Besonderes, dieses Mal allerdings doch. Denn "Ausstellungsmacherinnen" sind die Schülerinnen Saskia Ertzinger, Friderika Drefs, Christina Morlang und Jessie Werner aus der Klasse 12g der Fridtjof-Nansen-Schule in Flensburg. Dieses Quartett hatte, wie alle Klassenkameraden in anderen Gruppen, die Aufgabe, ein sogenanntes "Realprojekt" mit oder für einen möglichen Arbeitgeber zu konzipieren und in die Praxis umzusetzen.

Nach der Begrüßung durch Museumsleiter Jochen Clausen und einer Einführung von Museumsmitarbeiterin Karen Precht, die das Projekt als Mentorin begleitet hatte, berichteten die vier jungen Frauen, wie sie mit 35 Treffen ihr Vorhaben von der Idee bis zur Präsentation geplant und entwickelt haben. Von der Auswahl der Exponate und deren zum Teil aufwändiger Aufarbeitung über die Konzeption der Ausstellung bis hin zu ihrem endgültigen Aufbau sei es ein langer Prozess gewesen, sagen die Schülerinnen. Saskia räumte unumwunden ein: "Wir waren erstaunt zu erfahren, wie viel Arbeit in der Vorbereitung einer Ausstellung steckt."

Die einzelnen, zumeist älteren Exponate stammen teilweise aus dem Fundus des Museums, wurden aber auch aus dem privaten Bereich zusammengetragen. Vor dem Aufbau stellten die vier eigenhändig kleine Podeste unterschiedlicher Größe aus Holz her, schliffen sie ab und lackierten sie. Schließlich galt es, die räumlichen Gegebenheiten optimal zu nutzen, etwa auf Lichtverhältnisse, Farbhintergrund und Blickachsen zu achten.

Der anerkennende Applaus der Teilnehmer bei der Eröffnung zeigte den jungen Ausstellungsmacherinnen, dass sie ihre Aufgabe gut bewältigt haben. Auch Klassenlehrer Bertold Schramm machte einen zufriedenen Eindruck. Er ist es, der die einleitenden Kurzvorträge, die Präsentation, aber auch die gesamte im Verlauf der vergangenen Monate anzufertigende Projektdokumentation abschließend bewertet.

Die Ausstellung im Nebengebäude der Buttermühle bleibt während der gesamten Saison bis Ende Oktober geöffnet.

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