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Flensburger Tageblatt

23. Oktober 2017 | 21:28 Uhr

„Spielregeln“ des Seniorenbeirats

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 19.Jan.2016 | 16:20 Uhr

Der Vorsitzende Ekkehard Krüger berichtet in einer achtteiligen Reihe über die Arbeit des Seniorenbeirats. Wie schon berichtet, wird am 20. März der Seniorenbeirat der Stadt Flensburg neu gewählt. Einige Themen und Erfolge wurden in den vorhergehenden Artikeln bereits vorgestellt – heute geht es um erste Rückmeldungen derjenigen, die sich für eine Kandidatur interessieren.

In den letzten Sitzungen des Seniorenbeirats fanden sich jeweils bis zu zehn Gäste ein, die das Gremium kennen lernen wollten. Einige sind an der Kandidatur für 2016-2018 interessiert. Aus ihren Nachfragen ergaben sich fünf wissenswerte Gesichtspunkte für weitere potenzielle Interessenten:

1. Der Seniorenbeirat besteht aus neun gewählten Personen, die ihre innere Organisation als Gruppe frei festlegen können. In der konstituierenden Sitzung muss lediglich der Vorsitz und dessen Stellvertretung geregelt werden, damit für die Stadt klar ist, wer offiziell für den Seniorenbeirat spricht.

2. Im Rahmen der Satzung ist festgelegt, dass der Seniorenbeirat für Belange von Seniorinnen und Senioren zuständig ist, mindestens einmal im Monat öffentlich tagt und, dass von der Stadt Räume für Sitzungen und Sprechstunden zur Verfügung gestellt werden.

3. Der oder die Vorsitzende beziehungsweise offiziell benannte Vertreter können an der Ratsversammlung und den Ratsausschüssen teilnehmen. Sie haben dort auch in nichtöffentlichen Sitzungen Teilhabe-, Rede- und Antragsrecht für die Belange von Seniorinnen und Senioren.

4. Was das im einzelnen ist, das heißt die Inhalte und Formen der gemeinsamen Arbeit sowie deren Zielsetzung bestimmen die gewählten Beiratsmitglieder gemeinsam. Niemand redet ihnen dabei rein. Das heißt: Alle in den letzten Jahren gesetzten Schwerpunkte des Seniorenbeirats stehen zur Disposition der neu gewählten Beiratsmitglieder.

5. Ort und Zeit der Sitzungen sowie ihre Geschäftsordnung legen die Beiratsmitglieder ebenfalls gemeinsam fest. Es ist im Interesse von Berufstätigen durchaus möglich, die Sitzungen auf den Nachmittag oder Abend zu verlegen, wenn im Rathaus ein Raum dafür belegt werden kann.

Diese „Spielregeln“ zu kennen ist offenbar eine wichtige Voraussetzung für die Entscheidung zur Kandidatur. Der Seniorenbeirat lädt Interessierte ein, sich die im Rathaus ausliegenden Informationen zu holen sowie unter www.flensburg.de, Suchwort „Seniorenbeirat“ umzuschauen. Die nächste öffentliche Sitzung beginnt am Donnerstag, 28. Januar, um 9.30 Uhr im Rathaus, Raum H 42. Die offiziellen Bewerbungsunterlagen gibt es im Rathaus Zimmer 107. Dort ist Bewerbungsschluss am Montag, 1. Februar, um 18 Uhr.

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