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Hilfe für gefährdetes Angebot : Spenden und Zuversicht bei Lichtblick

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Weitere Stütze für den suizidpräventiven Verein durch private Zuwendungen

shz.de von
erstellt am 01.Feb.2017 | 06:53 Uhr

„Etwas zurückzugeben und den Menschen zu helfen, denen es nicht so gut geht“ – das ist die Motivation des Teams von Marco Kindermann Consulting in Havetoft für die jüngste Zuwendung an den Flensburger Verein Lichtblick. In Kooperation mit der Bowlingarena Flensburg veranstalteten die Social Media-Experten ein Wohltätigkeitsseminar mit dem flotten Motto „seisozial“. Regionale Firmen waren eingeladen, mehr über Plattformen wie Facebook oder Instagram zu lernen und für ihre Arbeit zu nutzen. Der Lehrgang war für die Teilnehmer kostenlos, erklärt das Team Kindermann, und am Ende konnten sie freiwillig eine Summe in beliebiger Höhe spenden.

Die Gelder waren für Lichtblick bestimmt, der, wie das Team hervorhebt, „mit umfassenden suizidpräventiven Angeboten auf die hohe Suizidrate in Flensburg reagiert“. Marco Kindermann und Carolin Hasenpusch überreichten dem Vorstand 2600 Euro.

2000 Euro erzielte der Lions Club Flensburg-Fördestadt am vierten Adventswochenende mit dem Punschverkauf auf dem Holm. Unter anderem habe die „prekäre finanzielle Situation“ des Vereins 2016 und die Befürchtung, „dass hilfebedürftige Menschen in existenziell einschneidender Lebenskrise keine Hilfe erfahren hätten“, die Entscheidung stark beeinflusst, den Erlös des Punschverkaufs an Lichtblick zu spenden. Die Lions möchten dazu beitragen, dass dieser „wichtige ehrenamtliche Einsatz von Lichtblick fortgesetzt werden kann“, erklärte Lions-Club-Präsident Volker Hansen.

Die Freude beim Verein über beide Spenden ist „riesig“, sagt die Vorstandsvorsitzende Verena Balve. Seit den Not-Signalen habe Lichtblick enorme Wertschätzung erfahren. Zuversichtlich ergänzt sie: „So haben wir nun den Rücken frei, unsere Energien für langfristig tragende Rahmenbedingungen einzusetzen.“

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