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Orgelprojekt in Adelby : Spenden für den guten Ton

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Immer Ärger mit „Kempers Klang-Klumpen“ – ein neues Instrument muss her

„Sichern Sie sich Ihren ganz persönlichen Uwe Appold“, heißt es in einem aktuellen Faltblatt des Orgelbauvereins der St. Johanniskirche Adelby. Dahinter steckt eine weitere Idee, mit der eine neue Orgel finanziert und damit der musikalisch gute Ton in den rund 360 gottesdienstlichen Veranstaltungen in der Gemeinde wieder hergestellt werden soll.

Rund 350  000 Euro kostet die neue Paschen-Orgel, die Pastor Thielko Stadtland gerne noch in diesem Jahr in Auftrag geben möchte. Ende 2018 könnte dann für immer Schluss sein mit dem „Ärger mit Kempers Klang-Klumpen“. Die alte Kemper-Orgel aus den 60ern, die „die Stimmung nicht halten kann, furchtbar klingt und sich bei voller Kirche nur schwer gegen den Gesang durchsetzen kann“, soll dann Geschichte sein.

Der Gemeinderat fasste vor rund vier Jahren den Beschluss für den Neubau; eine umfangreiche Finanzierungskampagne startete. Seither wurden unter anderem über den Verkauf von Kirchen-Souvenirs, Orgelpfeifenpatenschaften und durch Spenden von Privatpersonen, Stiftungen und anderen Institutionen etwa 90 Prozent der erforderlichen Summe gesammelt. Fehlen noch rund 38  000 Euro.

Um auch diese finanzielle Hürde erfolgreich zu nehmen, ist nun ein weiterer Mitstreiter dazugekommen: Uwe Appold. Der Flensburger Künstler unterstützt das Orgelbauprojekt mit einer Kunstaktion: Interessenten übergeben ihm persönliche Erinnerungsstücke, zu dem sie ihm in einem Gespräch von Zusammenhängen und Verbindungen erzählen können. Aus diesen Stücken fertigt Appold ein individuelles Kunstwerk. Preis rund 750 Euro. 600 Euro aus dem Erlös fließen direkt in das Orgelprojekt. Der erste Kontakt zwischen Interessent und Künstler läuft immer über Thielko Stadtland.
Auch der Pastor selbst hat eine Tasche mit Gegenständen gesammelt, die mit der Kirche in Verbindung stehen. Einige dieser Stücke hat Appold bereits zu einem Bild verarbeitet. Zusammen mit elf weiteren, bereits fertiggestellten Kunstwerken, wird es am Sonntag, 24. September, ab elf Uhr nach dem Gottesdienst in der Adelbyer St. Johanniskirche zu sehen sein.








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