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Flensburger Tageblatt

14. Dezember 2017 | 09:35 Uhr

SPD fordert mehr Geld für den Sport

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

In der ersten Sitzung des Glücksburger Sozial- und Kulturausschusses herrschte Uneinigkeit über Finanzierungsmöglichkeiten

shz.de von
erstellt am 27.Aug.2013 | 07:32 Uhr

Der Reigen der Ausschusssitzungen dieser Legislaturperiode ist eröffnet. Den Anfang machte in Glücksburg der Sozial- und Kulturausschuss, dessen neuer Vorsitzender Michael Schulz die neuen oder wiedergewählten Mitglieder in ihrem Amt vereidigte. Thematisch beschäftigte die Ausschussmitglieder die Entwicklung der Bibliothek, die Jugendarbeit und der Zustand des Sportplatzes.

„Der Sportplatz ist unter aller Sau!“ Das sagte der neue Vorsitzende Michael Schulz gleich zu Beginn der ersten Sitzung des Sozial- und Kulturausschusses. Der Sozialdemokrat gehörte zu einer Gruppe von Politikern und Funktionären, die Anfang August die Sportanlage begutachtet hatten. Schulz forderte: „Wir müssen endlich etwas für den Sport tun.“ Deshalb müssten Gelder für die Sanierung des Platzes bewilligt werden. Burkhard Repenning (LWL) wies indirekt auf die Finanzsituation der Stadt hin. Glücksburg wird nach eigenen Angaben bis zum Jahresende ein Haushaltsdefizit von etwa 2,7 Millionen Euro ausweisen müssen.

Der Stadtrat und Glücksburg-Beauftragte John Witt sieht viele Verbesserungsmöglichkeiten für die Anlage. Mittel dafür hätte der Finanzausschuss in den vergangenen Jahren stets gestrichen. Die Äußerung verursachte Stirnrunzeln bei Burkhard Repenning: „Ich kann mich nicht erinnern, dass der Finanzausschuss Mittel für den Platz in den vergangenen fünf Jahren herausgestrichen hat.“

Die stellvertretende Ausschussvorsitzende Dagmar Jonas (CDU) drängte zu zügigem Arbeiten. Schwere Themen wie die Bibliotheksentwicklung müssten behandelt werden. Der Schwerpunkt für die Neuausrichtung der Bibliothek steht nun fest. Künftig werde in erster Linie die Sprach- und Lesekompetenz gefördert werden, sagte Jonas, die dem zuständigen Arbeitskreis angehört. Damit einhergehen könnte der Ausbau eines Raumes als Treffpunkt und für Veranstaltungen. Der Ausschuss nahm das Konzept des Fachmanns Meinhard Motzko wohlwollend zur Kenntnis, war sich über die nächsten Schritte zur Untersuchung der Bausubstanz des Gebäudes Alter Bahnhof aber uneins.

Jugendpflegerin Claudia Wrobel informierte zum Spielplatz Schauenthal, auf dem sich im Winter erneut ein schwerer Unfall ereignet hatte. Deshalb wird die Rutsche endgültig abgebaut und durch einen großzügigen Kletterbereich ersetzt. Das Geld für den Auftrag an die ausführende Flensburger Firma entnimmt Wrobel ihrem Haushalt. Mit Blick auf die Bundestags- und für Glücksburg auch die Bürgermeisterwahl schlug Wrobel vor, die Jugendlichen über die anstehenden Wahlen zu informieren. Vertreter der Fraktionen sind eingeladen. Die Veranstaltung ist für den 18. oder 19. September geplant. SSW-Stadtvertreter Marcus Dechange schlug die dänische Schule als Ort vor.

Bereits am 11. September werden sich die Kandidaten zur Bürgermeisterwahl in der Rudehalle der Öffentlichkeit präsentieren.

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