Schafflund : Spatenstich fürs Baugebiet und neue Bäume für den Parkplatz

Schafflunds Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen (4. von rechts) mit Vertretern beteiligter Firmen und Behörden beim symbolischen ersten Spatenstich.
Schafflunds Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen (4. von rechts) mit Vertretern beteiligter Firmen und Behörden beim symbolischen ersten Spatenstich.

Die Erweiterung des Baugebietes Dammacker kann beginnen. Bevor der Parkplatz an der Amtsverwaltung neu gestaltet werden kann, müssen die alten und kranken Bäume weichen.

shz.de von
13. April 2018, 12:15 Uhr

Schafflund | Für die Erweiterung des Schafflunder Baugebietes Dammacker erfolgte jetzt der erste Spatenstich. 25 Bauherren warten nun auf die zügige Erschließung der neuen Wohnbaufläche und hoffen mit Bürgermeisterin Constanze Best-Jensen, dass sie möglichst bald mit dem Bau ihrer Wohnhäuser beginnen können.

Da passt es gut, dass es mit dem Spielplatz im Baugebiet jetzt ebenfalls voran geht. In einem Workshop haben Eltern und Kinder ihre Wunschgestaltung gefunden, die nun von der Gemeinde umgesetzt wird. Um alle weiterhin an der Ausgestaltung zu beteiligen, treffen sich interessierte Eltern und Kinder am Sonnabend, 21. April, um 10 Uhr, um auf dem zukünftigen Spielplatz in einer gemeinsamen Aktion neue Bäume und Sträucher zu pflanzen. Mitmachen ist erwünscht. Ziel ist es, den Spielplatz noch in diesem Jahr an die Kindern übergeben zu können.

Ebenfalls neue Bäume sollen auf dem Amtsparkplatz gepflanzt werden. Dazu müssen allerdings die vorhandenen vorher gefällt werden. Die Linden haben in den vergangenen Jahren sehr unter dem Autoverkehr gelitten und sind zum Teil krank. Zudem hat aufbrechendes Wurzelwerk die Fläche stark beschädigt und dafür gesorgt, dass das Regenwasserabflusssystem nicht mehr funktioniert. Für die Fällung, die auch am 21. April erfolgen soll, liegt eine naturschutzrechtliche Befreiung vor.

Bei der kompletten Umgestaltung des Parkplatzes im Laufe des Jahres werden neue Bäume in gleicher Anzahl gepflanzt. Es wird der Apfel-Dorn gewählt, weil dieser Baum tiefe Wurzeln schlägt, sehr robust und klimaverträglich ist und die Lebensbedingungen auf einem Parkplatzes besser verträgt. Zudem werden die neuen Standorte so beschaffen sein, dass die Bäume nicht angefahren werden können. Weitere zehn Bäume als zusätzlicher Ausgleich werden an anderer Stelle im Dorf gepflanzt.

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