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Sörup : Soziale Einrichtungen unter einem Dach

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Das Söruper Gemeindehaus wird derzeit umfangreich saniert. Danach dient es als Versammlungsstätte und beherbergt DRK, Awo und Tafel.

Die Gemeinde Sörup macht sich fit für die Zukunft. Dass es dabei nicht nur um die harten Fakten wie Gewerbeansiedlung und Bebauung geht, sondern auch um weiche Faktoren, die Sörup lebenswert machen, unterstrich Bürgermeister Dieter Stoltmann auf der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung. Gunnar Dogs, vom gleichnamigen Architektenbüro, erläuterte der Versammlung den Planungsstand für den Umbau des Gemeindehauses und der ehemaligen Bücherei. Im Kellergeschoss des Gemeindehauses wird weiterhin die Kleiderkammer von Awo und DRK ihr Domizil haben. Auch die Söruper Tafel der Awo wird künftig im Kellergeschoss eigene Räume beziehen.

Neu gestaltet wird der Gemeindesaal im Erdgeschoss. Der zentrale Raum für die Gemeinde wird erheblich vergrößert und er erhält Sanitärräume und Lagermöglichkeiten. Außerdem erhält der Gemeindesaal einen separaten Eingang. Das Bürgerbüro und das Gemeindebüro werden an ihrem Standort verbleiben.

Im ersten Obergeschoss werden Räume für den Heimatverein der Landschaft Angeln, Awo und DRK eingerichtet sowie Sitzungs- und Schulungsräume. Im Dachgeschoss befinden sich auch in Zukunft der Sitzungssaal sowie das Archiv und das Lager. Da alle Geschosse über einen Aufzug erschlossen werden, können in Zukunft auch Gehbehinderte alle Räume erreichen.

Bürgermeister Dieter Stoltmann zeigte sich zufrieden damit, dass durch die neue Verteilung auch die Söruper Tafel einen Raum im Gemeindehaus erhält und sich dort nachhaltig einrichten kann. Nach der bereits erfolgten vollständigen Einrüstung des Gebäudes werden als nächstes die Fenster ausgetauscht und das Dach neu eingedeckt. Die weiteren Umbauarbeiten sollen im August beginnen.

Die Nachfrage nach Gewerbegrundstücken in Sörup ist weiter ungebrochen. Um der Nachfrage gerecht zu werden, plant die Gemeinde das Gewerbegebiet Schulstraße West um eine fünf Hektar große Fläche zu erweitern. Mit der Aufstellung des Bebauungsplanes legt die Gemeinde die Grundlage für weitere Planungsmaßnahmen.

Außerdem bewilligte die Gemeindevertretung dem DRK-Ortsverein 800 Euro für die Anschaffung eines Defibrillators. Dieser soll als Schulungsinstrument bei der DRK-Sanitätsbereitschaft stationiert werden, wo ehrenamtliche Helfer des DRK und Mitglieder der Feuerwehr an dem Gerät ausgebildet werden.

Auch gegenüber dem Schützenverein Sörup zeigte sich die Gemeinde spendabel. Allerdings mit einigem Vorbehalt. Der Hintergrund: Die Schützen möchten sich ein Lasertrainingssystem für 2700 Euro anschaffen, um so den Trainingsbetrieb attraktiver zu gestalten. Die Gemeinde wird um einen Zuschuss für die Anschaffung von 1500 Euro gebeten. In Sörup ist es allerdings kein Geheimnis, dass die Schützen stark unter Mitgliederschwund leiden und die Weiterführung des Vereins derzeit nicht gesichert scheint. Letztlich siegte die Überzeugung, dass die Gemeinde einen Beitrag zum Erhalt des Schützenverein leisten will und genehmigte die Summe.

Ein Hamburger Energieunternehmen plant an der Bahnlinie zwischen Sörup und Winderatt die Errichtung einer Photovoltaik-Freiflächenanlage mit einer Größe von etwa zehn Hektar. Die Gemeinde unterstützt das Projekt und beschloss die planungsrechtlichen Voraussetzungen zu schaffen.

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