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Tourismus Flensburger Förde : Sogar Franzosen loben Flensburg-Urlaub

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Besucher aus Marseille, Montréal und Remscheid: Flensburg wird als Urlaubsziel zunehmend beliebter – nur die Parkplatzsituation sehen viele kritisch

shz.de von
erstellt am 10.Aug.2017 | 08:14 Uhr

Ein Fischbrötchen am Hafen, Bummeln in der Fußgängerzone oder einen Abstecher auf den Museumsberg – Urlaub in Flensburg kann vielseitig sein! Ob Familien oder Paare, jung oder alt, aus Deutschland oder Kanada; immer mehr Reisende kommen in die Fördestadt. Für eine Woche, einen Tag oder nur ein paar Stunden – jeder Tourist hat sich mehr oder weniger ein Programm vorgenommen. Das Ergebnis einer kleinen Befragung erzählt von Erlebnissen an der Förde, der Beliebtheit des Flensburger Biers und kuriosen Anreisegeschichten.

Für Familie Eichler aus Frankfurt am Main ist Flensburg seit 20 Jahren ein beliebtes Urlaubsziel. Grund sind zum Einen nahe Verwandte, aber auch Flensburg an sich. „Hier haben wir das, was wir in Frankfurt nicht haben!“, freut sich Mutter Jutta, die mit ihren Kindern Jillian und Justin schon die Neptun-Taufe und den Hafen besucht hat. Jillian gefallen vor allem die vielen Aktionen, die für Kinder und Jugendliche angeboten werden und das Meer. „Flensburg ist sogar bei uns im Süden relativ bekannt; vor allem euer gutes Bier!“, sagt Jutta Eichler und lacht.

Katrin Flaam aus Goslar bereist mit ihrem Sohn Constantin verschiedene Städte entlang der Ostseeküste. Der erste Weg führte Mutter und Sohn zur Touristinfo. Nun stehen der Hafen, der Strand und das Schifffahrtsmuseum auf dem Plan. „Der erste Eindruck von Flensburg ist auf alle Fälle super“, findet Constantin. Der einzige Kritikpunkt des Zehnjährigen: Ein Zoo fehlt.

Martin Buro und Jandrik Meichsner hat eine Schnappsidee nach Flensburg gebracht – im wahrsten Sinne des Wortes. Bepackt mit ihren schweren Rucksäcken sind sie zu Fuß von Kiel nach Flensburg gelaufen. Die 140 Kilometer absolvierten die jungen Männer innerhalb einer Woche. Geschlafen haben sie spontan auf Campingplätzen. Resultat der einwöchigen Wanderung: schmerzende Füße, aber auch jede Menge Stolz, den kuriosen Plan erfolgreich in die Tat umgesetzt zu haben. „Vor einem halben Jahr saßen wir bei einem Bier zusammen und hatten Lust, wandern zu gehen. Warum also nicht bis nach Flensburg“, verkünden die Kieler. Auf der Wanderung hätten die beiden einen guten Vergleich zwischen den Ostseestädten bekommen. Flensburg sei auf jeden Fall schöner als Kiel. „Eine richtige Studentenstadt, und alles ist sehr zentral“, loben sie.

Auch Andre und Finn Bürger aus Remscheidt würden die Stadt jederzeit weiter empfehlen. Mit den Worten „Flensburg is’ geil!“ schwärmt der Familienvater von der ebenso idyllischen wie belebten Stadt. „Wir sind rundum zufrieden. Wo wir herkommen, aus dem Ruhrpott, da kenn’ wir dat gar nicht.“ Vater und Sohn machten einen Tagesausflug zum Shoppen und Spazieren in Flensburg. Zum Mittag gingen die Dänemark-Urlauber in ihren Lieblingsimbiss – zum Currywurst-Essen.

Jens Petersen hat den weiten Weg von Montréal nach Flensburg auf sich genommen, um Urlaub in seiner Heimat zu machen. Der Schleswig-Holsteiner ist vor langer Zeit nach Kanada ausgewandert und freut sich immer wieder, wenn er für einige Zeit nach Flensburg zurückkehren kann. „Flensburg ist so schön! Immer wieder eine gute Wahl“, schwärmt der Wahl-Kanadier. Auf seinem Tagesprogramm stehen der Hafen und ein Stadtbummel. Sein einziger Kritikpunkt gilt der städtischen Parkplatzsituation. Es gebe zu wenig freie Plätze, die Gebühren seien zu hoch oder die erlaubte Parkzeit zu kurz.

Mit vier Kindern ist Familie Bauer aus dem Schwarzwald mit Auto nach Flensburg gereist. Fünf Tage verbringen die Bauers in Flensburg. Nachdem sie einige Zeit in Büsum an der Nordsee verbracht haben, wollten sie noch an die Ostsee und nach Flensburg. Besonders gefallen hat der sechsköpfigen Familie das Schifffahrtsmuseum. Sohn Lorenz ist begeistert: „Ich habe kleine Anstecker am Schiffssimulator gewonnen!“ Der Fünfjährige hat mit seiner Familie in einer Jugendherberge übernachtet. Diese sei eine preisgünstige Übernachtungsmöglichkeit, doch dafür leerten die Parkplatzkosten den Geldbeutel umso mehr: „Schlimm! Zu teuer und wenig Platz“, schimpft der Familienvater.

Auch Stephen Greenhalgh mit seiner Frau aus Osterrönfeld beklagt die Parkplatzlage. Er sei zwar überrascht, dass es zentral so viele Parkmöglichkeiten gebe. „Aber die geringe Parkdauer von nur vier Stunden ist eindeutig zu wenig“, ärgert sich der gebürtige Engländer. Ansonsten genießt das Ehepaar seinen Aufenthalt sehr und freut sich über die vielfältigen Unternehmungsmöglichkeiten in Flensburg.

Bernard Lepretre und seine Frau kommen aus Marseille. Sie besuchten zusammen mit Freunden aus Bayern ihre Bekannten in Felde bei Kiel. Alle zusammen machten einen Tagesausflug nach Flensburg. Für das Ehepaar aus Frankreich war es der erste Besuch an der Flensburger Förde. „Es ist sehr schön hier und vor allem schön ruhig“, schwärmt Bernand Lepretre. Auch sie wollen Flensburg unbedingt wieder besuchen.

Veronika Tarnow und Claudia Wagener starten in Flensburg ihre Radtour auf dem Ostseeradweg. 14 Tage wollen sie unterwegs sein. Über Flensburgs Radwege freuen sich die beiden Frauen besonders: „Hier gibt es wirklich gut geführte Radwege. Aber auch ansonsten ist es hier schön, richtig schön.“






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