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Flensburger Tageblatt

17. Oktober 2017 | 12:23 Uhr

Sörup : Sörup kann schöner werden

vom
Aus der Redaktion der Schleswiger Nachrichten

Die Gemeinde nimmt am Städtebauförderungsprogramm des Landes teil.

Sörup | Freude und Zuversicht bei Sörups Gemeindevertretern. Die Gemeinde hat vom Land grünes Licht zur Teilnahme am Programm „Städtebauförderung für kleine Städte und Gemeinden“ erhalten. „Es geht um einen Planungszeitraum von 15 Jahren“, stellte Bürgermeister Dieter Stoltmann fest. Projekte, die die Entwicklung der Gemeinde voranbringen, gilt eine Förderquote von 66 Prozent. Dafür hat die Gemeinde bereits einige Projekte wie die Sportanlagen, die Bushaltestelle, die Badestelle und Parkanlagen sowie die Erhaltung ortsbildprägender Gebäude benannt. Die Gemeindevertreter bewilligten für erste Planungskosten 50  000 Euro. Die Gesamtplanungskosten betragen etwa 150  000 Euro.

Die erste Ortsentwicklungsmaßnahme im Ortskern ist bereits angelaufen. Der Umbau des Verwaltungsgebäudes sei nahezu abgeschlossen, führte Architekt und Planer Gunnar Dogs aus. Es fehlten nur noch der Laubengang und der Lift. Diese Arbeiten sollen bis November abgeschlossen sein. Dogs bedauerte, dass durch die fehlende Freigabe des Bahnhofsgebäudes durch die Deutsche Bahn die Umgestaltung des Vorplatzes ins Stocken geraten ist.

Für die Zukunftsgestaltung des Ortes sei die Einbeziehung der Jugend erforderlich, stellte der Bürgermeister fest. In Sörup leben 461 Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren. Ein Ausschuss, dem Dorothea Krug, Kerstin Kramp, Ute Kubillus und Silke Niehaus-Pohle angehören, hat ein Konzept für das Jugendzentrum ausgearbeitet und der Gemeindevertretung vorgestellt. Positiv wurde vermerkt, dass zahlreiche Jugendliche das Teenie-Café besuchen und die Angebote gut angenommen werden. Voraussetzung für ein funktionierendes Jugendzentrum sei ein Rahmenkonzept, dass von pädagogisch ausgebildeten Mitarbeitern erarbeitet werden soll. Dazu sei ein Personalausstattung mit einem Erzieher und einem sozialpädagogischen Assistenten erforderlich. Als Ziel wurde formuliert, ein Jugendzentrum für alle Jugendlichen aus der Gemeinde vorzuhalten, die das Jugendzentrum an mindestens 30 Wochenstunden besuchen können.

Wichtig ist den Akteuren der Arbeitsgruppe überdies, dass den Jugendlichen ein hohes Maß an Gestaltungsspielraum eingeräumt wird. Die Gemeindevertretung nahm das Konzept für das Jugendzentrum wohlwollend zur Kenntnis und genehmigte die Bereitstellung der Haushaltsmittel für 1,5 Planstellen.

Weitere Beschlüsse der Sitzung in Kürze:
> Für die Anschaffung von Atemschutzbekleidung für die Söruper Feuerwehren stellt die Gemeinde 10  000 Euro bereit.
>Die Feuerwehr Barg-Löstrup-Möllmark bekommt ein mittleres Löschfahrzeug. Inklusive Ausstattung werden Kosten von 181  000 Euro eingeplant.
> Die Erweiterung des Gewerbegebietes Schulstraße West geht in die Umsetzung. Ein Ingenieurbüro wird mit der Erschließungsplanung beauftragt. Die Kosten betragen 103  000 Euro.
> Durch entsprechende Beschlüsse machte die Gemeinde den Weg für den Bau einer Photovoltaikanlage im Ortsteil Winderatt frei.

>Für die Arbeit der dänischen Erwachsenenbildung in Sörup gewährt die Gemeinde einen Zuschuss von 400 Euro.

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