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Flensburger Förde : So schön diese Traditionssegler - Rumregatta in der Bucht von Wassersleben gestartet

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Mehr als 100 Traditionssegler sind in Flensburg zu Gast. Am Sonnabend startete die Rumregatta. Hier sind die Bilder.

shz.de von
erstellt am 27.Mai.2017 | 14:38 Uhr

Flensburg | Strahlender Sonnenschein, Temperaturen von bis zu 27 Grad und mehr als 100 Traditionsschiffe in der Förde - da hüpft das Flensburger Herz höher. Am Sonnabend ist die Rumregatta in der Bucht von Wassersleben angelaufen, es geht rund um die „Tonne 8“ zur Holnisspitze und wieder zurück in den Flensburger Hafen. Wir zeigen die Bilder vom Start in Wassersleben. 

Die Rumregatta weist auf die Tradition der Stadt Flensburg als Rumstadt hin. Handelsschiffe fuhren im 18. Jahrhundert von Flensburg aus zu den dänischen Kolonien in die Karibik, wo das Zuckerrohr angebaut wurde. An der Förde wurde daraus Rum hergestellt. Von einst über 20 Rumhäusern besteht heute nur noch das Rumhaus A.H. Johannsen in der Marienstraße.

Die Rumregatta ist eine unernste, eher familiäre Fahrt unter dem Wahlspruch: „Lieber heil und Zweiter, als kaputt und breiter. Dabei sein ist alles!“ Tatsächlich geht es bei der Regatta nicht darum, als erster durchs Ziel zu segeln. Nur der Zweitplatzierte erhält eine Riesenbuddel Rum. Der erste Platz wird mit einem symbolischen und in der Regel eher wertlosen Preis ausgezeichnet. Auch Sonderpreise winken für...

  • ...eine ausgezeichnete Restaurierung.
  • ...ein originalgetreues Fahrzeug, das möglichst dicht am historischen Ursprung ist.
  • ...die Erhaltung eines kulturhistorisch besonders bedeutsamen Schiffes.
  • ...eine ausgezeichnete seemannschaftliche Leistung.
  • ...einen besonderen Stilbruch, wenn beispielsweise eklatante Fehler im Gesamtbild des Schiffes erkennbar sind.

Das sind die Bilder von der Rumregatta in der Flensburger Förde

Die Mytilus vom Verein zur Erhaltung und Nutzung eines historischen Segelschiffes
für Pfadfindergruppen.

Die Mytilus vom Verein zur Erhaltung und Nutzung eines historischen Segelschiffes
für Pfadfindergruppen.

Foto: Gerrit Hencke

Das Segelschiff Mytilus wurde 1939 auf der Dawartz-Werft in Tönning als Krabbenkutter aus Holz gebaut und auf den Namen „Alice“ getauft. Erst 1975 schied sie aus der Berufschifffahrt aus, wurde danach in „Harmattan“ (ein Passatwind in Westafrika) umgetauft und für private Zwecke genutzt. Im Frühjahr 1996 fand der zweite Stapelhub des Schiffes statt, es wurde dann in Mytilus umgetauft.

Der historischer Dampfer „Alexandra“, eine Art Flensburger Wahrzeichen, zwischen den Traditionseglern.

Der historischer Dampfer „Alexandra“, eine Art Flensburger Wahrzeichen, zwischen den Traditionseglern.

Foto: Gerrit Hencke
 
Auch kleinere Segler nehmen an der Regatta teil.

Auch kleinere Segler nehmen an der Regatta teil.

Foto: Gerrit Hencke
Es gibt Schiffe mit roten Segeln ...

Es gibt Schiffe mit roten Segeln ...

Foto: Gerrit Hencke
 
...und mit weißen Segeln.

...und mit weißen Segeln.

Foto: Gerrit Hencke
Die Wetter-Bedingungen auf der Förde sind am Sonnabend für die Segler optimal.

Die Wetter-Bedingungen auf der Förde sind am Sonnabend für die Segler optimal.

Foto: Gerrit Hencke
 

Kennen Sie sich mit Segelschiffen aus? In unserem Quiz zur Rumregatta können Sie ihr Wissen testen.

Das Video zeigt das Einlaufen der Schiffe am Freitag in den Flensburger Hafen.

 
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