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Interkulturelle Woche : So bunt ist Flensburgs kulturelle Vielfalt

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Das Fest der Kulturen zog wieder Hunderte Besucher ins Rathaus. Gäste und Akteure genossen Musik und köstliche Spezialitäten von vielen Kontinenten

Flensburg | Höhepunkt der interkulturellen Wochen ist traditionell das Fest der Kulturen. Diesmal fand die lebhafte Veranstaltung in der – leider etwas stickigen – Bürgerhalle des Rathauses und im Europaraum statt. Der Runde Tisch für Integration und der Arbeitskreis der Interkulturellen Woche hatten in Kooperation mit der Stadt wieder ganze Arbeit geleistet und ein einmaliges Programm auf die Beine gestellt. Motto: „Wer offen ist, kann mehr erleben“.

Viele Infostände aus unterschiedlichen Ländern, wie Bosnien, Korea, Kolumbien und auch Bolivien sowie Griechenland und alle drei Flensburger Moscheen und die Jüdische Gemeinde und die Bahai Gemeinde und der SSF präsentierten gleich neben der Bühne ihre Spezialitäten, Aktivitäten und neueste Informationen.

Wie schon seit Jahren war Elena Sokolovsky am Stand der Jüdischen Gemeinde mit dabei, aber auch Leonor Miranda aus Bolivien und Natalia Munoz aus Bogotá in Kolumbien stehen Rede und Antwort. Großer Andrang auch an den Ständen der drei Flensburger Moscheen, auch wegen der vielen Spezialitäten. Durch das Kulturprogramm führte wie schon lange Anna Dimitriou und Stylianos Antoniou, der mit seiner Schwester Nina auch musikalisch mit von der Partie war.

Weitere Höhepunkte: die Rainbow Drummers aus der Nordstadt, ein Musikprojekt der Schulsozialarbeit, das Ballettcenter Dimitrova und die Unicef Gruppe Flensburg, jüdische Live-Musik, bosnische Trachtentänze und dänisch-plattdeutsche Lieder, präsentiert von Reiner Porsch.

Auch die internationalen Tänze von Pedro Rohrhuber animieren das Publikum, das selbst das Tanzbein schwingen durfte. Beeindruckend war auch Jaleh Farahani mit ihrer Tanzperformance und Manuela Pawel mit Samba-Tänzen. Nicht zu vergessen waren die vielen Kinderaktionen des ADS Jugendzentrums Ramsharde, des Jugendzentrums AAK und ADS Jugendtreffs Speicher mit Brettspielen, Bastel- und Fadenspielen. Die afrikanischen Trommeleinlagen mit Yaovi Loko aus Flensburg und Ambroise Gaglo aus Sylt, zusammen mit Lydia Osae und weiteren Musikern, begeisterten.

Peter Rohrhuber und Kai Schröder sowie Karim Aziz und Natalia Schröder vom Runden Tisch für Integration zeigten sich rundum zufrieden. Flensburg zeigte sich als friedliche Grenzregion mit Menschen aus 130 verschiedenen Nationen, die hier zusammenleben und ein großes kulturelles Potenzial mitbringen.

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erstellt am 28.Okt.2013 | 12:15 Uhr

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