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Flensburger Rathaus : Simone Lange regiert mit drei Dezernenten

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Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Oberbürgermeisterin Simone Lange startet zum 1. August ihre neue Führungsstruktur – noch ohne die zentrale Manager-Persönlichkeit

shz.de von
erstellt am 25.Jul.2017 | 09:13 Uhr

Das vierköpfige Rathaus-Kabinett tagt künftig immer montags. Und da Oberbürgermeisterin Simone Lange ihre neue Dezernentenstruktur an der Spitze von 1200 Mitarbeitern im Flensburger Rathaus (plus 9 im Glücksburger Rathaus) gleitend einführt ohne den zentralen Manager für die Selbstverwaltungsaufgabe, wird erstmal zu dritt regiert im 13. Stock des Rathauses. Oberbürgermeisterin Lange jedenfalls hat gestern jene Verfügung unterschrieben, mit der die Laufbahnbeamtin Maria-Theresia Schlütter (61) zum 1. August zur Dezernentin für Zentrale Dienste, Sicherheit und Lebensqualität aufsteigt. Bei ihr werden die gesetzlichen Aufgaben gebündelt werden: Personal, IT, Ordnungsverwaltung sowie Soziales, Jugend und Gesundheit. Verwaltungsfachfrau Schütter arbeitet seit 1978 für die Stadt, im Jugendamt, bei der Berufsfeuerwehr, im Standesamt und der Ordnungsverwaltung. Nach der Leitung des Grundsatzbüros führt sie seit 2010 den Fachbereich Zentrale Dienste. Dessen Fachbereichsleiter wird nun Olaf Carstensen, bislang Leiter des Büros für Grundsatzangelegenheiten, das aufgelöst wird.

Anstelle von acht Fachbereichen mit teilweise unklaren Verantwortlichkeiten sollen bald drei nachvollziehbar sortierte Dezernate mit klarer Entscheidungsstruktur treten. „Die Ansprechbarkeit für die Bürger soll klarer werden“, hofft Lange. Die Zahl der Leitungsstellen soll insgesamt aber gleich bleiben. Völlig kostenneutral sei es aber nicht, räumt Lange ein. Vor allem durch die beiden zusätzlichen Dezernatsleitungsposten sei die neue Führungsstruktur „im fünfstelligen Bereich“ teurer.

Die neue Struktur soll sicherstellen, dass man schneller und transparenter zu Ergebnissen gelange: „Wenn es ein Problem gibt, muss es im Verwaltungsvorstand gelöst werden.“

Alle zentralen Entwicklungs- und Selbstverwaltungsaufgaben der Stadt sind künftig in einem zweiten „Dezernat für Projektkoordination, Dialog und Image“ zu finden – die Stadtentwicklung, der Fachbereich Bildung, Sport und Kultur mit praktisch allen wichtigen Neubauplanungen von Grundschulen, Kitas und Sportstätten sowie Einwohnerservice und Willkommenskultur. Diese Aufgabe soll in Kürze für einen Wahlbeamten auf sechs Jahre extern ausgeschrieben – und frühestens zum 1. Januar besetzt werden.

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