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Flensburg : Signalrakete setzt beinahe Hausdach in Brand

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Aus der Onlineredaktion

Sie werden eigentlich nur bei Notfällen auf See verwendet - Mittwochabend landete eine Leuchtspurrakete auf einem Flensburger Dach. Die Polizei rätselt.

Flensburg | Schreckmoment am Mittwochabend für die Bewohner eines Mehrfamilienhauses im Stadtteil Sandberg. Gegen 21.15 Uhr landete plötzlich eine Leuchtspurrakete auf dem Dach des Hauses. Nur einem glücklichen Zufall ist es offenbar zu verdanken, dass diese nicht den Dachstuhl in Brand setzte.

Noch ist unklar, warum und von wem das Geschoss, dass eigentlich seinen Zweck zum Markieren der eigenen Position bei Notfällen auf See hat, in dem Wohngebiet abgefeuert wurde.

Nachbarn bemerkten die Leuchtmunition, die an einem Fallschirm in Richtung Erde schwebte und beobachteten, wie diese auf das Dach des Mehrfamilienhauses in der Voigtstraße fiel. Sie alarmierten sofort Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei.

Die Rakete landete schlussendlich jedoch glücklicherweise in der Regenrinne des Daches. Daher setzte sie nicht das Hausdach in Brand – die Hitzeentwicklung war jedoch so groß, dass sich ein großes Loch in die Regenrinne brannte.

Die Berufsfeuerwehr konnte das Geschoss mit Hilfe der Drehleiter bergen und das Dach auf mögliche Hitzeschäden kontrollieren. Außer der Regenrinne entstanden jedoch keine Schäden am Dach.

Dass die Leuchtmunition von einem Seenotfall auf der Förde stammt, scheint ausgeschlossen. Weder Polizei noch Feuerwehr wurde am Abend ein derartiger Fall gemeldet. Die Polizei hat die Ermittlungen zu dem noch unbekannten Schützen aufgenommen.

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erstellt am 09.Okt.2014 | 07:24 Uhr

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