Handball-Bundesliga : SG Flensburg-Handewitt dominiert in Emsdetten

SG Flensburg Handewitt Anders Eggert Emsdetten
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SG-Linksaußen Anders Eggert war gegen Emsdetten elf Mal erfolgreich. Beim Heimspiel im Oktober klappte es nicht so gut.

Die SG Flensburg-Handewitt gab sich wie erwartet keine Blöße und gewann die Bundesliga-Partie beim Schlusslicht TV Emsdetten mit 29:22 (17:9).

shz.de von
19. Februar 2014, 00:00 Uhr

Emsdetten | Konzentration und Respekt vor dem Gegner hatte Trainer Ljubomir Vranjes vor dem Gastspiel in Münsterland gefordert. Dazu packten die Spieler der SG Flensburg-Handewitt in der Partie beim TV Emsdetten noch physische sowie individuelle technische Überlegenheit und so kam es zum nie gefährdeten 29:22-Erfolg beim völlig überforderten Aufsteiger.

Im Heimspiel im Oktober hatten sich die Flensburger noch mehr schlecht als recht zum Sieg über Emsdetten gemüht. Am Samstagabend ließ der Tabellendritte in der kleinen Emshalle vor 2000 Zuschauern von Beginn an keine Zweifel aufkommen. Schon nach acht Minuten lag das Vranjes-Team mit 7:2 vorn. Aus einer starken Abwehr heraus rollten die Konter auf das Emsdettener Tor, vor allem von Anders Eggert sicher verwandelt. Nach dem 10:4 (10.) legte die SG eine kleine Verschnaufpause ein. Die Gastgeber verkürzten auf 8:10. Doch danach gab der Favorit wieder Gas. In der zweiten Hälfte wuchs der Abstand auf 13 Tore an (25:12, 42.), für den Rest beschränkten sich die Flensburger auf das Verwalten der sicheren Führung und Vranjes nutzte die Gelegenheit zum Durchwechseln. Erfreulich: Der Isländer Olafur Gustafsson feierte nach langer Verletzungspause ein Comeback im linken Rückraum.

TV Emsdetten: Babin, Feshchanka – Selmanovic (3/2), Kvalvik, Bozovic (3), Thünemann (2), Halibegovic (5), Boomhouwer (6/1), Paladin (1), Arnarson, Gretarsson (1), Koch (1), Schulz.

SG Flensburg-Handewitt: Andersson, Rasmussen– Karlsson, Eggert (11/4), Glandorf (3), Mogensen (3), Svan (2), Weinhold (2), Heinl (2), Gustafsson (1), Gottfridsson (1), Bogunovic, Radivojevic, Knudsen (4).

Schiedsrichter: Hörath/Hofmann (Zirndorf/Münchberg). - Zeitstrafen: 1:4. - Siebenmeter: 3:4. - Zuschauer: 2000

Das Spiel zum Nachlesen im Ticker:

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