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DHB-Pokal : SG Flensburg-Handewitt bucht Ticket zum Final Four

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Im DHB-Pokal setzt sich Flensburg gegen Wetzlar durch und gewinnt mit 25:19 (12:12). Damit ist das Team beim Final Four in Hamburg dabei.

shz.de von
erstellt am 26.02.2014 | 22:00 Uhr

Wetzlar | Die SG Flensburg-Handewitt hat eines der wichtigsten Spiele der Saison gewonnen und sich zum vierten Mal in Folge für das Final  Four um den DHB-Pokal (12./13. April in Hamburg) qualifiziert. Dank einer bravourösen kämpferischen Leistung setzte sich das Team von Trainer Ljubomir Vranjes am Mittwochabend bei der HSG Wetzlar mit 25:19 (12:12) durch.

Von Beginn an entwickelte sich der erwartet heftige Pokalfight in der engen Dutenhofener Sporthalle, in der die Zuschauer, die dicht am Spielfeld saßen, höllischen Lärm entfachten. Schon nach drei Minuten hatte sich SG-Abwehrchef Tobias Karlsson die erste Zeitstrafe eingehandelt, nach sieben Minuten die zweite.  Wenig später  besetzte   Vranjes   das Deckungszentrum nur noch mit Jacob Heinl und Michael Knudsen, um nicht „Rot“ für Karlsson zu riskieren.

Die  Flensburg  fuhren gut damit und drehten den anfänglichen Rückstand in eine eigene  Zwei-Tore-Führung, die bis zum 10:8 (24.) hielt. Auch eine höhere Differenz war drin, doch in der Hektik des Geschehens unterliefen den Gäste etliche technische Fehler. Als  dann auch noch Weinhold und Knudsen Zeitstrafen von den offensichtlich durch die Kulisse beeindruckten Schiedsrichtern erhielten,  zog Wetzlar wieder zum 12:10 vorbei. Doch kurz vor der Pause glückte der SG erneut der Ausgleich und zwölf Minuten nach Wiederbeginn die  erste Drei-Tore-Führung (17:14).

Die ungleiche Zeitstrafenverteilung zu Lasten der SG setzte sich fort und Wetzlar verkürzte, doch der Pokalvize der letzten drei Jahre blieb unbeeindruckt. Mit einem starken Torhüter Mattias Andersson im Rücken   und angetrieben vom energischen Spielmacher Thomas Mogensen legte die SG das 21:17 (52.) vor. Da  begann der Widerstand der Hessen zu bröckeln. Das 24:19 in der 58. Minute war der  endgültige K.o. für Wetzlar.

HSG Wetzlar: Dahl, Wolff - Schmidt (5/3), Prieto, Tiedtke (1), Tönnesen (2), Laudt (4), Fäth (1),   Hahn (4), Bliznac , Harmandic, Balic (2), Klesniks.

SG Flensburg-Handewitt: Andersson, Rasmussen (n.e.) - Karlsson, Eggert (7/4), Glandorf (2), Mogensen (6), Svan (5), Weinhold (3), Wanne, Heinl, Gottfridsson (2), Bogunovic, Radivojevic, Knudsen.

Schiedsrichter: Baumgart/Wild (Neuried/Offenburg).

Zeitstrafen: 4:7. - Siebenmeter: 5:4

Zuschauer: 1600 (ausverkauft).

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