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Handball-Bundesliga : SG Flensburg besiegt TSG Friesenheim

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Das Team von Ljubomir Vranjes schickt den Aufsteiger TSG Ludwigshafen-Friesenheim mit einer 23:29 (8:13)-Niederlage auf die Heimreise ins Badische.

shz.de von
erstellt am 23.08.2014 | 21:15 Uhr

Flensburg | Immer wieder forderten die Fans auf der größten Stehtribüne der Handball-Bundesliga Lars Kaufmann. Nach über einjähriger Verletzungspause und drei Knie-Operationen hatte der Nationalspieler im ersten Bundesliga-Spiel seit Mai 2013 gegen die TSG Ludwigshafen-Friesenheim sechs Tore zum 29:23 (13:8)-Heimerfolg der SG Flensburg-Handewitt beigesteuert. Ein besseres Comeback hätte sich selbst SG-Trainer Ljubomir Vranjes nicht wünschen können: "Lars hat heute sehr gut getroffen. Aber man auch gesehen, dass er noch Probleme mit dem Timing hat."

Der Champions-League-Sieger feierte einen standesgemäßen Einstand. Der Zweitliga-Meister konnte am Ende mit dem Ergebnis mehr als zufrieden sein. Denn hätten die Flensburger in den ersten 15 Minuten mit zwölf Fehlversuchen nicht so eine miserable Chancenverwertung gehabt, an der vor allem TSG-Keeper Kevin Klier mit seinen tollen Reflexen seinen Anteil hatte, der Aufsteiger wäre wohl mit einer Packung nach Hause gefahren. So aber stand es nach 17 Minuten 6:6.

Erst danach hatten sich die Flensburger langsam auf das Torwartspiel des Kevin Klier eingestellt und wirkten auch konzentrierter im Abschluss. Klier bekam bis zum Wechsel nur noch zwei Mal die Hände an den Ball, und so lag die SG zur Pause bereits mit fünf Toren vorn.


Dieser Vorsprung wuchs in der zweiten Hälfte stetig an. Über 21:13 (44.) zogen die Gastgeber bis zum 27:18 (53.) auf neun Tore davon. Erst danach ließ die SG im Gefühl des sicheren Sieges die Zügel schleifen, so dass die TSG noch Ergebniskosmetik betreiben konnte.


Dennoch war der SG-Trainer insgesamt zufrieden. "Die Abwehr hat ihre Sache gut gemacht. Und im Angriff kamen wir zu guten Möglichkeiten", sagte Vranjes. Nur mit dem Abschluss war der Schwede nicht zufrieden. "Da hat unsere Quote nicht gestimmt."


SG Flensburg-Handewitt: Andersson, Möller (bei einem Siebenmeter) - Karlsson, Nenadic (1), Eggert (8/5), Glandorf (1), Mogensen (3), Svan (5), Wanne (1), Kaufmann (6), Jacobsson, Heinl (1), Zachariassen (1), Radivojevic (2).
TSG Ludwigshafen-Friesenheim: Klier, Bender (bei einem Siebenmeter) - Grimm (6/5), Kogut (1), Dietrich (1), Lex, Just (4), Tesch (1), Hauk (2), Bauer, Büdel (3), Schmidt (1), Kossler (n.e.), Criciotoiu (4).
Schiedsrichter: Blümel/Loppaschewski (Berlin).
Zeitstrafen: 4;2, - Siebenmeter: 5:5.

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