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Selbsthilfegruppe für Angehörige von Krebs-Patienten

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erstellt am 07.Mai.2013 | 03:59 Uhr

Flensburg | Wie soll man damit umgehen, wenn der Partner oder das eigene Kind an Krebs erkranken? Die Angehörigen müssen sich der Erkrankung ebenso stellen wie die Erkrankten. Hierbei erleben sie ihre ganz eigenen Probleme, die aber häufig in den Hintergrund geraten. Die Selbsthilfekontaktstelle Kibis Flensburg bietet seit Dezember 2012 eine Selbsthilfegruppe für Angehörige von Krebserkrankten in Flensburg und Umgebung an. Gruppenleiterin Tanja Kamieth ist es wichtig, dass auch die Angehörigen einen "Ort haben, an dem es sich um sie selbst dreht, an dem sie über ihre Not und Belastung sprechen können". Dank der engen Zusammenarbeit mit der Diako werden die Angehörigen unter anderem von einer Psychoonkologin unterstützt.

Durch die Gespräche mit anderen Betroffenen können Ideen und Erfahrungen ausgetauscht und Lösungen für Ängste und Probleme gefunden werden. Gruppenteilnehmer Wolfgang Stegemann aus Tarp empfindet die gezielte Hilfestellung als besonders sinnvoll: "Gerade die Angehörigen werden mit ihren Sorgen und Nöten oftmals allein gelassen. Die Selbsthilfegruppe schließt diese Lücke." Die momentan noch recht kleine Gruppe freut sich immer darüber, neue Interessenten in ihren Reihen begrüßen zu können. Die Treffen der Selbsthilfegruppe finden jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat um 18 Uhr im Haus der Familie statt. Im Mai wird aufgrund der Feiertage auf den 2. und 4. Mittwoch ausgewichen. Für weitere Fragen steht Gruppenleiterin Tanja Kamieth unter 0461-503 2618 zur Verfügung.

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