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Flensburger Tageblatt

12. Dezember 2017 | 21:12 Uhr

Segelyacht kentert im Gewittersturm

vom

shz.de von
erstellt am 13.Mai.2013 | 10:02 Uhr

Glücksburg | Ein Gewitter mit Sturmböen und starkem Regen wurde am Sonnabend zwei Dänen aus Svendborg, die auf einem Segelboot zwischen Glücksburg und Egernsund (Dänemark) unterwegs waren, zum Verhängnis. Sie kenterten auf der Förde und lösten einen groß angelegten Rettungseinsatz aus.

Kurz nach 18 Uhr zog am Sonnabend über der Flensburger Förde ein Gewitter mit starkem Regen und Sturmböen mit bis zu neun Windstärken auf. Mittendrin: Eine fünfeinhalb Meter lange Segelyacht, die bei diesem Wetter offenbar nicht mehr zu beherrschen war und deshalb kenterte. "Vermutlich wurden die beiden Segler von dem plötzlichen Wetterumschwung überrascht", sagt der Gemeindewehrführer der Glücksburger Feuerwehr, Frank Makolla.

Ein Anwohner aus dem Ortsteil Holnis bemerkte gegen 18.30 Uhr das Kentern der Segelyacht und wählte den Notruf. Da es in der Meldung hieß, die Yacht treibe kieloben im Wasser und die beiden Segler seien über Bord gegangen, löste die Rettungsleitstelle Großalarm aus. Die Rettungsleitstelle in Harrislee alarmierte die Feuerwehren Glücksburg und Bockholm, zwei Rettungswagen, den Notarzt, einen SAR-Rettungshubschrauber der Marine sowie den Seenotrettungskreuzer "Werner Kuntze" aus Langballig.

Die Glücksburger Feuerwehr ließ sofort ihre beiden Boote zu Wasser und machte sich auf die Suche nach den Seglern und deren Yacht. "Es zeigte sich dann, dass das Boot gekentert und unmittelbar vor der dänischen Küste bei Egernsund gestrandet ist", erklärt Frank Makolla weiter.

Die beiden Segler konnten leicht unterkühlt von dem Seenotkreuzer aus dem zwölf Grad kalten Wasser gerettet werden. Auch die Segelyacht konnte geborgen und in den nahe gelegenen Hafen von Egernsund geschleppt werden. Der Einsatz des Rettungshubschraubers wurde daraufhin abgebrochen.

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