Neubau der FSG : Schwimmkran im NOK: Auf dem Weg zur Ropax-Fähre „W.B. Yeats“

Der Schwimmkran „Matador 3“ auf dem Nord-Ostsee-Kanal.

Der Schwimmkran „Matador 3“ auf dem Nord-Ostsee-Kanal.

Um die Aufbauten der neuen Ropax-Fähre anzuheben, ist viel Kraft nötig. Zwei Schwimmkräne kommen dafür nach Flensburg.

shz.de von
31. Januar 2018, 18:03 Uhr

Der niederländische Schwimmkran „Matador 3“ machte am Mittwoch im Nord-Ostsee-Kanal fast schon spektakulär auf sich aufmerksam. Unter Begleitung des Deutschen Schleppers „Wulf 9“ steuerte dieser von Rotterdam (Niederlande) aus kommend in Richtung Holtenauer Schleuse. Ziel: Die Flensburger-Schiffbau Gesellschaft.

Dort soll der niederländische Schwimmkran mit Unterstützung des niederländischen Schwerlastschwimmkrans „Talklift 4“ Schiffssektionen des jüngsten Neubaus der Flensburger Schiffbau Gesellschaft anheben – Start für die voraussichtlich zwei Tage dauernde Mammut-Aktion soll Sonntag sein.

Die „W.B. Yeats“ beim Stapellauf am 19. Januar.
Gerrit Hencke
Die „W.B. Yeats“ beim Stapellauf am 19. Januar.
 

Dann sollen die insgesamt drei Sektionen der Ropax-Fähre „W.B. Yeats“ für „Irish Ferries“ ihren Weg auf den Rumpf finden. Die neue Fähre ist ausgelegt für fast 2000 Passagiere, 1200 Autos oder 150 Lkw-Trailer.

Der Schwerlastschwimmkran „Taklift 4“ bei der Ankunft in Flensburg am Dienstag.
Gerrit Hencke
Einer ist schon da: Der Schwerlastschwimmkran „Taklift 4“ bei der Ankunft in Flensburg am Dienstag.
 

Ein knappes Spiel gab es auf der Passage durch den Nord-Ostsee-Kanal an der Levensauer Hochbrücke. Dort musste der Schwimmkran, auf 38,20 Meter abgesenkt, die Durchfahrt der nur 41,70 hohen Brücke meistern. Dies gelang mit der Schlepper-Unterstützung allerdings ohne Schwierigkeiten.

Eine der Sektionen, die auf den Rumpf der „W.B. Yeats“ gehoben werden müssen.
Gerrit Hencke
Eine der Sektionen, die auf den Rumpf der „W.B. Yeats“ gehoben werden müssen.
 
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