Tarp : Schulwiese wird zum Busbahnhof

Geehrte Gemeindevertreter: Bürgermeister Peter Hopfstock (2. von rechts) mit Ilonka Wisotzki (von links), Bernd Sommer und Axel Fuge.
Geehrte Gemeindevertreter: Bürgermeister Peter Hopfstock (2. von rechts) mit Ilonka Wisotzki (von links), Bernd Sommer und Axel Fuge.

Der Pausenhof der Tarper Alexander-Behm-Schule wird verlegt. Die dänische Kita soll eine neue Heimat im „Knutzen Wald“ bekommen.

shz.de von
13. Mai 2018, 12:30 Uhr

Viele Jahre war es ruhig im Gelände rund um die Tarper Alexander-Behm-Schule. Das wird sich in nächster Zeit gewaltig ändern. Die Gemeindevertreter vergaben jetzt den Planungsauftrag für die Verlegung des Busbahnhofes von der Klaus-Groth-Straße an die Schule. Das wird erforderlich, weil auf einem Teil des Schulhofes ein neuer Sechs-Gruppen-Kindergarten gebaut wird. In Zukunft sollen die Busse von der Friedrich-Hebbel-Straße am jetzigen Parkplatz vorbei auf den neu einzurichtenden Busbahnhof fahren.

Noch befindet sich dort, wo der künftige Busparkplatz entstehen soll, eine Wiese. Die Fläche soll nun asphaltiert werden und zwei Fahrspuren mit einer Mittelinsel erhalten. Der Schulhof wird hinter die Schule verlegt. Die Arbeiten sollen möglichst im Herbst beendet werden, wünscht sich Tarps Bürgermeister Peter Hopfstock.

Für den sogenannten „Knutzen Wald“ wurde der Entwurfs- und Auslegungsbeschluss verabschiedet. Dieser liegt zwischen der Bahnlinie Hamburg-Flensburg, der Straße Wiekier Acker und nördlich der katholischen Kirche. Die Planung sieht vor, dass dort der dänische Kindergarten und später auch die dänische Schule eine neue Heimat finden.

Für das Grundstück Flensburger Straße 31 ist der Bebauungsplan im Rahmen der Innenverdichtung angepasst. Dort soll in Zukunft eine „kleinteilige Wohnbebauung“ möglich sein. Damit könnte auch eine Engstelle beim Fußweg an der Flensburger Straße wegfallen.

Der Vorsitzende des Ausschusses Sport und Kultur, Thomas Dappert, berichtete, dass auf den Sprungtürmen im Freizeitbad neue Geländer angebracht wurden und dass die Beckenumrandung teilweise erneuert wurde. Das Drei-Meter-Sprungbrett muss sofort und die orangefarbene Rutsche zur nächsten Saison erneuert werden.

Die fachliche Leitung des Freizeitbades ist vor drei Jahren an „Nord-Bäder“ von Torben Kablau vergeben worden. Dieser Schritt wurde gegangen, weil es für die Gemeinde immer schwieriger wurde, das Bad vorgabengerecht zu betreiben und es mit einer fachlich qualifizierten Leitung zu besetzen. „Für diese Saison hat Bäder Nord bisher niemand mit den erforderlichen Befähigungen gefunden“, teilte Dappert mit. „Wenn das so ist, dann muss er sich selber hinstellen. Wir haben extra diesen Vertrag gemacht, damit wir von der Verantwortung frei sind“, so Dappert.

In Tarp ist für die nächsten fünf Jahre ein neuer Seniorenbeirat gewählt worden. Er besteht aus Ludwig Budde, Birgit Frank, Harald Gersen, Inge Gräfe, Jutta Herzog, Jürgen Olf und Edgar Schultz. Ausgeschieden nach 14 Jahren im Amt sind Elisabeth Marx und Günter Will. Für 15 Jahre als Gemeindevertreter wurden Axel Fuge (CDU), für 20 Jahre Ilonka Wisotzki (CDU) und ebenfalls für 20 Jahre Bernd Sommer (SPD) geehrt.

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