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Schulstress: Wie Eltern ihren Kindern helfen können

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 09.Okt.2013 | 00:31 Uhr

Klagen gesunde Kinder regelmäßig über körperliche Beschwerden, sind müde oder unkonzentriert, kann Schulstress die Ursache sein. Die möglichen Gründe: ein höherer Leistungsdruck wie durch das Turbo-Abitur in zwölf Jahren mit gestrafften Lehrplänen, Überforderung mit dem Eingewöhnen nach Schulwechseln oder ein zunehmend hohes Lerntempo mit mehr Eigenverantwortung. Ob Kinder Stress haben, erkennen Eltern daran, dass Symptome wie Bauchweh, Kopfschmerzen oder Schlafstörungen zu bestimmten Zeiten auftreten, zum Beispiel an Schultagen, vor Tests oder Klassenfahrten.

Wie Eltern ihren Kindern in diesen schwierigen Situationen helfen können, erklärt die AOK NORDWEST bei der speziellen Informationsveranstaltung ‚Schulstress im Griff’ am Dienstag, 22. Oktober 2013, von 19 bis 21 Uhr in der AOK-Niederlassung in Flensburg, Heinrichstraße 21. Der Eintritt ist frei. Um vorherige Anmeldung bei AOK-Mitarbeiterin Martina Liedke unter Telefon 0461 867-25102 wird gebeten. „Die Veranstaltung soll den Eltern helfen, Alarmsignale für Schulstress ihrer Kinder zu erkennen und darauf angemessen zu reagieren“, so AOK-Niederlassungsleiter Dieter Schulz aus Flensburg.

Experte Hinnerk Frahm, Leiter der Koordinationsstelle Schulische Suchtvorbeugung (KOSS) in Kiel, gibt Tipps, wie der Stress im Zusammenspiel zwischen Schüler, Eltern und Schule bewältigt werden kann, damit Druck und Versagensängste nachlassen und der Schüler wieder Spaß am Lernen hat. An dem Vortrag schließt sich eine Diskussionsrunde an, bei der Fragen der Besucher gern beantwortet werden.

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