Nach SEK-Einsatz in Flensburg : Schüsse im Supermarkt: Mutmaßlicher Täter handelte alleine

Ein Mann wurde vom SEK festgenommen.

Ein Mann wurde vom SEK festgenommen.

Am Sonntag war ein 39-Jähriger festgenommen worden. Nun gab die Polizei weitere Details zur Tat bekannt.

shz.de von
23. November 2016, 15:26 Uhr

Flensburg | Der Mann, der am Sonntag in einem Flensburger Supermarkt geschossen haben soll, war ein Alleintäter. Es habe bei der Tat keine weiteren Beteiligten gegeben, erklärte die Flensburger Polizei am Mittwoch in einer Mitteilung und über Facebook.

 

Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) hatte am Sonntagabend den Lebensmittelmarkt in Flensburg durch den Hintereingang betreten. Ein 39-Jähriger wurde festgenommen und abgeführt. Es wurde auch eine Waffe gefunden. Zuvor hatten Augenzeugen berichtet, dass Schüsse gefallen seien.

Zum diesem Zeitpunkt der Schüsse habe sich der Tatverdächtige alleine in dem Gebäude befunden, ergaben die Ermittlungen der Polizei. Videoaufzeichnungen hätten gezeigt, dass sich zuvor noch zwei weitere Personen in dem Markt aufhielten, sie hätten handwerkliche Arbeiten ausgeführt. Ohne dass es zu einem Streit oder eine Auseinandersetzung mit dem mutmaßlichen Schützen kam, hätten sie das Geschäft verlassen.

Die Räume seien bis zum Eintreffen der Polizei auch von niemand anderem mehr betreten worden. Die am Tatort gefundene Waffe könne dem 39-Jährigem zugeordnet werden, zudem sei klar, dass die Schussspuren von ihm verursacht worden seien.

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