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Schüler-Gesang und Sylter Humor beim Neujahrsempfang

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

shz.de von
erstellt am 11.Jan.2014 | 08:28 Uhr

Hunderte Harrisleer strömten am Donnerstag ins leuchtend angestrahlte Bürgerhaus, um wieder einmal in festlich ungezwungener Runde den traditionellen Neujahrsempfang der Gemeinde mitzuerleben. „Guten Abend, verehrte Gäste, god aften, kaere dansk medborgerne“, begrüßte Bürgermeister Martin Ellermann seine Harrisleer und erntete spontanen Jubel der Dänisch Sprechenden unter den knapp 500 Gästen, zu denen auch die Ministerin für Justiz, Kultur und Europa, Anke Spoorendonk, sowie Landrat Wolfgang Buschmann zählten.

Norddeutsche, insbesondere Schleswig-Holsteiner, stünden laut Forsa-Institut in puncto Glück an der Spitze Deutschlands, Dänen seien als das glücklichste Volk Europas ermittelt worden, betonte Bürgervorsteher Karl-Hermann Rathje: Ob Harrisleer wohl besonders glücklich seien? In einem Dialog luden Ellermann und Rathje zu einer Retrospektive auf das vergangene Jahr ein. Fotos ließen die Glanzlichter von 2013 aufleben: den Gedenktag am Mahnmal Harrislee-Bahnhof, die Ehrung der Ehrenamtlichen, die große Vereins-, die IHU-Messe, die Versammlung der Gemeindefeuerwehr, zu der 99 Aktive und 23 Jugendliche gehören. Erinnert wurde an die Kommunalwahl, den ersten Schritt in Richtung Abi an der Zentralschule, die Erweiterung des Seglerhafens, das Richtfest für das Museum Kupfermühle, die Einweihung des Krippenhauses, an die Jubiläumsfeiern an der Alten Schule Niehuus, den Erfolg von Nörrmark II. „Momentan ist Harrislee gefragt und beliebt – das ist gut so“, resümierte Ellermann.

Musikalisch untermalten das „Àrt la carte-Trio“ die gemütlich-familiäre Atmosphäre, der niedliche Chor zum Mitsingen von der Zentralschule mit der Lehrerin Anke Neumann. Dem anmutigen Zauber der Tänzerinnen der Harrisleer Ballettschule folgte als mitreißende Krönung der Sylter Kabarettist und Comedystar Mandfred Degen. Genießerisches Lachen und Applaus füllten das Bürgerhaus. „Könnt ihr noch einen haben?“, rief Degen gut gelaunt. Ja, das konnte man. „Harrislee ist doch immer etwas Besonderes“, meinte ein Gast aus Flensburg.



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