Jerrishoe : Schöner wohnen in Jerrishoe

Rege Bautätigkeit herrscht im Claus-Kühl-Ring in Jerrishoe.
Rege Bautätigkeit herrscht im Claus-Kühl-Ring in Jerrishoe.

Eine Info-Veranstaltung zum „Quartier mit Nahwärmenetz“ findet am 13. Juni statt. Bogenschützen dürfen auf dem Bolzplatz trainieren.

shz.de von
04. Juni 2018, 14:22 Uhr

Bereits ein Jahr nach der Erschließung des Baugebietes „Claus-Kühl-Ring“ an der Tarper Straße in Jerrishoe sind alle 16 Grundstücke des ersten Abschnitts verkauft und auch fast alle bereits bebaut.

Nun bemüht sich die Gemeinde bei der Landesplanung, auch die weiteren acht Grundstücke, für die bereits Interessenten vorliegen, veräußern zu können. So berichtete es Bürgermeisterin Heike Schmidt auf der letzten Sitzung der Gemeindevertretung. Die Nachfrage nach Wohnraum sei groß und man wolle zügig Abhilfe schaffen. Dem Haushaltsabschluss 2017 kam der schnelle Verkauf der Baugrundstücke zugute – doch durch die Erschließung des Gebietes, die die Gemeinde selbst durchgeführt hat, waren die Rücklagemittel ziemlich aufgebraucht worden. Mit den Verkaufserlösen fließt das Geld nun wieder über die Haushaltsrechnung 2017 in die Jerrishoer Rücklage zurück und steht für neue Investitionen zur Verfügung.

Die Haushaltsrechnung hat ein Volumen von 2,4 Mio. Euro und wurde von der Vertretung einstimmig gebilligt.

Nach mehreren Einbrüchen ins Jugendzentrum (JUZ) beschloss die Gemeinde, Fenster und Türen nach Beratung durch eine Sicherheitsfirma besonders zu sichern. Bauausschussvorsitzender Rainer Ganschoff berichtete, dass der Fußweg zwischen dem Parkplatz und dem JUZ zwischenzeitlich gepflastert wurde. Bei den starken Regenfällen im Frühjahr war der Parkplatz sehr morastig und nur eingeschränkt nutzbar. Die Vertretung beschloss auf Anregung des Bauausschusses, den Oberboden des Parkplatzes abzutragen und mit einer Schottertragschicht neu aufzubauen. Die erforderlichen Mittel sollen über einen Nachtrag bereitgestellt werden.

Die Jannebyer Straße zwischen der Einmündung in die K 86 und der Abzweigung zum Modellflugplatz war im Winter bei Starkregen stellenweise überflutet, da die angrenzenden Gräben das Wasser nicht schnell genug abführen konnten.

In Absprache mit den landwirtschaftlichen Anliegern sollen die Gräben nunmehr nachprofiliert werden.

Wasserschäden sind im Winter auch beim hinteren Wintergartenanbau ans Dorfgemeinschaftshaus „Heideleh“ aufgetreten. Dort ist der Dachanschluss an das Gebäude neu herzustellen. Gleichzeitig ist der Parkettfußboden, der durch den Wassereintritt beschädigt wurde, zu sanieren.

Aus der letzten nichtöffentlichen Sitzung gab Bürgermeisterin Heike Schmidt bekannt, dass dem auch auf Landesebene sehr erfolgreichen Bogenschützenverein eine Teilfläche des Bolzplatzes zur Verfügung gestellt wird. Die ursprüngliche Schützenfläche im nördlichen Außenbereich der Gemeinde darf aufgrund bau- und naturschutzrechtlicher Bedenken nicht mehr genutzt werden.

Die Planungen für ein Quatierskonzept mit Nahwärmenetz stehen kurz vor dem Abschluss. Es wurden noch einmal vereinfachte Fragebögen unter den Anwohnern im Quatier verteilt. Die Auswertung soll auf einer Informationsveranstaltung am Mittwoch, 13. Juni, präsentiert werden. Danach wird ermittelt, ob ausreichendes Interesse an eine gemeinsamen Wärmeversorgung vorhanden ist, die klimafreundlich von der Abwärme einer Biogasanlage gespeist werden soll.


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