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Unfall zwischen Handewitt und Ellund : Schleudernder Lkw kracht in Stauende: Drei Verletzte auf der A7

vom

Kurz vor der Grenze nach Dänemark gerät ein Laster ins Schleudern. Zwei weitere Fahrzeuge werden beschädigt.

Handewitt | Im Rückstau der Grenzkontrolle zur Einreise nach Dänemark ist es am Freitagnachmittag zu einem schweren Unfall gekommen. Möglicherweise aufgrund von Aquaplaning war ein Container-Lastzug ins Schleudern geraten und gegen ein Wohnmobil geprallt.

Der Unfall ereignete sich gegen 14.15 Uhr rund 500 Meter vor dem Grenzübergang „Ellund“. Nach ersten Erkenntnissen staute sich der Verkehr aufgrund der Einreisekontrolle leicht zurück. Am Stauende auf der rechten Fahrspur stand ein Wohnmobil. Der Fahrer eines nachfolgenden Sattelzuges geriet auf der regennassen Fahrbahn plötzlich ins Schleudern und konnte sein Gefährt nicht mehr rechtzeitig zum Stehen bringen.

Um Schlimmeres zu verhindern, wich der Trucker nach rechts in den Grünstreifen aus. Dabei streifte er das Wohnmobil jedoch am Heck und beschädigte dieses schwer. Zudem wurde der Camper auf einen davor stehenden VW Golf geschoben. Der Lastzug „fällte“ noch eine Verkehrszeichenanlage, bevor er schwer beschädigt zum Stehen kam.

<p>Die beschädigten Fahrzeuge am Unfallort.</p>

Die beschädigten Fahrzeuge am Unfallort.

Foto: Sebastian Iwersen
 

Unfallzeugen alarmierten umgehend die Rettungskräfte. Da von zahlreichen Verletzten ausgegangen werden musste, entsandte die Rettungsleitstelle mehrere Rettungswagen, den Notarzt sowie Freiwilligen Feuerwehren Handewitt und Ellund sowie die Berufsfeuerwehr Flensburg an die Unfallstelle.

Insgesamt wurden bei dem Unfall nach bisherigen Erkenntnissen drei Menschen verletzt – zwei von ihnen schwer. Lebensgefahr soll aber nicht bestehen. Dabei soll es sich um Insassen der beiden von dem Lastwagen getroffenen Fahrzeuge handeln.

<p>Der Verkehr wird an der Unfallstelle vorbeigeleitet.</p>

Der Verkehr wird an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

Foto: Sebastian Iwersen
 

Die Autobahn musste in Fahrtrichtung Norden für rund eine Stunde voll gesperrt werden. Danach konnte der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeifließen, bis die nicht mehr fahrbereiten Unfallfahrzeuge abgeschleppt wurden. Es bildete sich ein erheblicher Rückstau.

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erstellt am 30.Jun.2017 | 17:03 Uhr

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