Tarp : Schellenpark: Erste Grundstücke im letzten Bauabschnitt vergeben

Begehrtes Gelände: Zwischen Wiekier Acker und der Bahntrasse wird derzeit ein Lärmschutzwall aufgeschüttet.
Begehrtes Gelände: Zwischen Wiekier Acker und der Bahntrasse wird derzeit ein Lärmschutzwall aufgeschüttet.

In einer zweiten Vergaberunde werden weitere 29 Grundstücke vergeben. Auch Gewerbeflächen sind in Tarp sehr gefragt.

shz.de von
11. Mai 2018, 12:30 Uhr

Tarp | Dass Tarp ein interessanter Ort ist, wird daran erkennbar, wie sehr Bau- und Gewerbegrundstücke nachgefragt sind und wie sich die Einwohnerzahl entwickelt. „Wir gehen auf die 6000 Einwohner zu“, erklärte Bürgermeister Peter Hopfstock nun in einer Sitzung der Gemeindevertretung. Die erste Grundstücksvergabe im fünften Bauabschnitt des Schellenparks ist erfolgt. Für die Bewerber, die beim Losen bisher kein Glück hatten oder nicht ihr Wunschgrundstück bekamen, wird es jetzt eine zweite Vergaberunde mit 29 Grundstücken geben.

„Für erschlossene Gewerbegrundstücke gibt es mehrere Interessenten und gute Gespräche“, so Hopfstock. Die südlichen Flächen des Ferdinand-Porsche-Rings sind verkauft und sollen noch in diesem Jahr bebaut werden. Auch der Mischgebietsstreifen zwischen der Straße Wiekier Acker und der Bahn, hier wird gerade ein Lärmschutzwall aufgeschüttet, ist begehrt – zwei Verkäufe wurden bereits getätigt .

Der Gesamthaushalt der Gemeinde umfasst für 2018 die Summe von 15 137 300 Euro. Die erwarteten Aufwendungen belaufen sich auf 14 166 900 Euro, es wird mit einem Überschuss von 970 400 Euro gerechnet. Die Einnahme von 6,3 Millionen Euro Gewerbesteuer trägt erheblich zu der guten Haushaltslage bei. Zudem wurden Grundstücke für 2,2 Millionen Euro verkauft. Der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer bringt weitere 2,05 Millionen Euro.

Große Ausgabeposten sind die Kreisumlage in Höhe von 2,915 Millionen Euro, die Amtsumlage in Höhe von 1,206 Millionen Euro, Zuweisungen für den Schulverband Tarp-Jerrishoe (1,5 Millionen Euro), Kosten für Kindergärten (1,27 Millionen) und Schulkostenbeiträge von 456 000 Euro. Weitere Aufwendungen sind eingeplant für die Dachsanierung des Jugendfreizeitheimes (220 000 Euro), Gehwegsanierungen (250 000 Euro) und die Sanierung der Tarper Mühle für 100 000 Euro.

Als Unterzentrum erhält die Gemeinde „zentralörtliche Mittel“ in Höhe von 776 900 Euro, um ihren Aufgaben gerecht werden zu können. Diese sind eingeplant mit je 40 Prozent, dies entspricht 310 766 Euro, als Schuldenanteil für die Alexander-Behm-Schule und für das Freizeitbad, 15 Prozent für die Sportstättenförderung (116  537 Euro) und fünf Prozent (38 845 Euro) für laufende Kosten der Volkshochschule, der Familienbildungsstätte und der Bücherei.

Der Wirtschaftsplan des Wasserwerkes umfasst rund 400 000 Euro. Der Wasserpreis wird weiterhin mit 0,95 Euro pro Kubikmeter berechnet. Investitionen sind zu zahlen für Hausanschlüsse im Neubaugebiet von 307 000 Euro. Für Probebohrungen für einen neuen Brunnen sind 50  000 Euro angesetzt.

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