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Aus der Stadtvertretung : „Sandwig“ kreuzt in der Karibik

vom
Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts

Die Stadtvertretung Glücksburg erfuhr von Frachtern mit Angeliter Namen. Mehrausgaben im Haushalt 2013 sind niedriger als gedacht.

Ungewöhnliches berichtete Kristina Franke den Stadtvertretern in Glücksburg. Die Bürgermeisterin nahm den Hinweis aus einer früheren Veranstaltung zum Anlass, auf zwei Schiffe mit Glücksburg-Bezug hinzuweisen. Die „Glücksburg“ und die „Sandwig“ fahren als Frachter der Reederei Brise in Hamburg über die Weltmeere. Geschäftsführer Joachim Köppelmann bestätigte unserer Zeitung, dass die Glücksburg, ein 1700-TEU-Containerschiff (TEU meint zu Deutsch 20-Fuß-Container), zwischen Spanien, Frankreich, Italien und Malta unterwegs sei. Der deutlich kleinere Containerfrachter Sandwig (knapp 700 TEU) fährt wie auch die Schiffe „Kappeln“ und „Birk“ in der Karibik. Der Frachter „Langballig“ transportiert indes Holz aus den nördlichen Breitengraden an die südliche Ostseeküste. Das Schiff ist bis zu 0,8 Meter Eisdicke eisgängig (Eisklasse 1A).

Grund für die Schiffsnamen, die Orten in Angeln entlehnt sind, ist die Herkunft des Firmengründers Horst Clemmesen, wie Köppelmann erklärte. Clemmesen, der Vater des heutigen geschäftsführenden Gesellschafters Kai-Erik Clemmesen, stammte aus Flensburg.

Über zukünftige Finanzierungsmöglichkeiten durch die LAG (Aktivregion Mitte des Nordens) informierte Eva Müller-Meernach. Die Geschäftsführerin wies auf die Europa-2020-Strategie hin, die von 2014 bis 2020 eine finanzielle Projekt-Unterstützung zwar vorsieht aber nicht mehr für Standardvorhaben. Dabei seien vor allem Ziele und Schwerpunkte von Bedeutung: „Es muss immer ein deutlicher Mehrwert geschaffen werden“, empfahl Müller-Meernach. Im Tourismus fördert die LAG mit dem Programm für ländliche Räume (ELER) nur noch Zukunftsweisendes. „Touristische Projekte müssen künftig sehr viel besser verpackt werden.“

Die Stadtvertreter nahmen die über- und außerplanmäßigen Ausgaben der zweiten Jahreshälfte 2013 zur Kenntnis. Im Ergebnishaushalt werden 115 300 Euro ausgewiesen. Im Finanzhaushalt sind es 317 700 Euro. Erfreulich ist, dass der Finanzplan 51 000 Euro Rückerstattung zeigt, weil zusätzlich eingeplante Personalkosten für die Bauverwaltung mit Minderausgaben in der Hauptverwaltung ausgeglichen werden konnten. Stadtvertreter Gerd Pirschel (CDU) stellte fest: „Wenn wir 51 000 Euro wiederkriegen, hätte man schon vorher genauer formulieren können.“

Die Stadtvertreter beriefen Bürgermeisterin Franke gleich in mehrere überkommunale Gremien, wie die Gesellschafterversammlung der Wireg, den Projektausschuss der Aktivregion „Mitte des Nordens“ und das Abstimmungsgremium Gewerbegebiet Flensburg – Glücksburg – Wees.

Die Abstimmung über eine neue Satzung für das Wasserwerk wurde von der Tagesordnung genommen. Die Vorschriftensammlung muss der neuen Personalsituation angepasst werden. Als Werkleiterin tritt künftig Bürgermeisterin Kristina Franke auf.

 

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erstellt am 23.Jan.2014 | 15:00 Uhr

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